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Zusammenhalten, aber sicher!

Trotz der großen Anstrengungen, die wir alle gemeinsam auf uns genommen haben und auch weiterhin nehmen, konnten wir noch keinen ausreichenden Rückgang der Infektionszahlen erreichen. Um unser Gesundheitssystem zu entlasten, ist es jedoch dringend erforderlich, dass die Zahl der Neuinfektionen in Thüringen und auch bundesweit erheblich sinken. Jeder und jede Einzelne hat es selbst in der Hand, die Verbreitung von COVID-19 zu verhindern: Reduzieren Sie alle unnötigen Kontakte. Wir alle können auf diese Weise den Verlauf dieser Pandemie in die richtige Richtung beeinflussen.

 
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Was gilt jetzt in Thüringen?

Seit dem 15. Dezember gelten bundesweit strengere Regeln. Die wichtigsten Maßnahmen und Regeln für Thüringen haben wir in einer Übersicht veröffentlicht. Darüber hinaus haben wir auf unserer FAQ-Seite Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den neuen Regeln für Sie zusammengestellt.

 
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Mit AHA durch die kalte Jahreszeit

Fakt ist:

  • Covid-19 verbreitet sich besonders dort, wo Menschen eng beisammen sind.
  • Menschen können die Krankheit verbreiten, ohne zu wissen, dass sie sie haben.
  • Die Krankheit wird durch Sprechen, Atmen, Husten oder Niesen übertragen.
  • Die AHA-Regeln sind wichtig und schützen uns vor einer Ansteckung.

Diese und weitere wichtige Informationen finden Sie auch auf der Seite infektionsschutz.de.

 
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AHA heißt:

Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen ein, mit denen Sie nicht zusammenleben.

  • Verzichten Sie auf Händeschütteln oder Umarmungen, wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden.
  • Tragen Sie Ihre Alltagsmaske, wenn Sie den Abstand nicht einhalten können.

Durch die Hygieneregeln können wir die Verbreitung von Corona- aber auch von Grippeviren verhindern:

  • Waschen Sie häufig und gründlich Ihre Hände mit warmem Wasser und Seife (Dauer: mindestens 20 Sekunden).
  • Husten und Niesen Sie nur ins Taschentuch oder in die Armbeuge.
  • Verwenden Sie Einmaltaschentücher.

Alltagsmasken oder Mund-Nasen-Bedeckung sind besonders wirksam, wenn möglichst viele Menschen sie tragen.

Hier ist die Alltagsmaske Pflicht:

  • in Bahnen, Straßenbahnen und Bussen,
  • in Taxifahrzeugen,
  • in Ladengeschäften.

Seit dem 1. Dezember gilt auch hier eine Maskenpflicht:

  • in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder bei denen Besuchs- und Kundenverkehr (Publikumsverkehr) besteht,
  • an belebten Orten in Innenstädten, also dort, wo viele Menschen auf engem Raum sind,
  • vor Einzelhandelsgeschäften und Parkplätzen,
  • in Arbeits- und Betriebsstätten,
  • wenn Sie den Mindestabstand von 1,5 Meter sicher einhalten können, gilt an Ihrem Arbeitsplatz keine Maskenpflicht,
  • bei religiösen Versammlungen,
  • bei politischen und weltanschaulichen Veranstaltungen.
 
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Stündlich gründlich Lüften

Viele Ansteckungen mit Covid-19 finden im privaten Umfeld statt, also dort, wo wir uns sicher fühlen. Nach allem, was wir bisher wissen, ist das Risiko sich mit Covid-19 anzustecken besonders hoch in geschlossenen Räumen. Deshalb ist Lüften eine wichtige Maßnahme, wir erklären in diesem Text warum.

Aerosole sind flüssige Partikel die beim Atmen, Sprechen und Niesen ausgestoßen werden. Sie sind extrem leicht und extrem klein. Da sie so extrem leicht sind, sinken sie nicht sofort zu Boden und können über Stunden in der Luft herumschweben. Wenn wir Räume nicht lüften, bleiben die Aerosole in der Luft und werden mit der Zeit immer dichter. Da ist dann nach einer Weile buchstäblich dicke Luft im Raum.

Wir wissen mittlerweile, dass das Coronavirus über sogenannte Aerosole übertragen werden kann: ist eine infizierte Person im Raum, atmet sie infektiöse Partikel aus - eine gesunde Person im selben Raum atmet diese Partikel ein und kann so erkranken.

Beim Atmen stoßen wir nur wenige Partikel pro Sekunde aus. Wenn wir aber laut sprechen oder gar singen sind es schon wesentlich mehr Partikel pro Sekunde. Das sollten wir also vermeiden. Es ist unmöglich, genau vorherzusagen, ob eine Person jemand anderen ansteckt. Aber wir wissen, dass Menschen sich über Aerosole in der Luft in Innenräumen mit dem Coronavirus infizieren.

Lüften ist ein Weg, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Lüften bedeutet, dass man die Luft austauscht: frische Luft kommt rein, alte Luft geht raus. Es funktioniert vor allem gut in Kombination mit anderen Maßnahmen, z.B. Maske tragen.

Fazit: Um das Ansteckungsrisiko zu senken, lüften Sie stündlich gründlich. Maske tragen reduziert das Ansteckungsrisiko zusätzlich.

 
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Erklärvideo: Aerosole verstehen, Infektionen verhindern

 
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Sie sind nicht allein

Mentale Gesundheit ernst nehmen und Hilfe annehmen

Die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellen uns alle vor besondere Herausforderungen. Manche Sorgen belasten die Seele besonders. Halten Sie daher den Kontakt zu Familie und Freunden auch über Telefon und Internet unbedingt aufrecht. Und vor allem: Scheuen Sie sich nicht, Hilfe und Unterstützung zu suchen und anzunehmen.

Für alle, die Hilfe, Beratung oder Kontakt suchen, haben wir eine Übersicht über Hilfetelefone und Beratungsangebote zusammengestellt. Alle Angebote arbeiten vertraulich und auf Wunsch auch anonym und sind über die Weihnachtstage die ganze Zeit erreichbar.

 
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Werden Sie aktiv

Seit Beginn der Corona-Pandemie im März dieses Jahres stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringer Pflegeheime und der Angebote für Menschen mit Behinderungen unter einer enormen Dauerbelastung. Die nun jedoch seit Wochen drastisch ansteigende Zahl neuer Corona-Infektionen führt dazu, dass sich die Lage in den Einrichtungen und Angeboten der Pflege und Eingliederungshilfe dramatisch zuspitzt. Immer häufiger erreichen Einrichtungen ihre Belastungsgrenzen oder arbeiten bereits über diese hinaus. In der aktuellen Situation wird daher jede helfende Hand in den Einrichtungen und Angeboten benötigt.

Wie kann ich konkret in einer Einrichtung helfen?

  • Pflegerische oder medizinische Fachkräfte, die eine Einrichtung unterstützen möchten, können sich unter www.pflegereserve.de registrieren.
  • Alle anderen Frewilligen können sich an die Thüringer Hotline der Arbeitsagentur wenden: 0361 302 2345. Sie erhalten dort von Mitarbeitern Kontaktdaten von Pflegeeinrichtungen in ihrer Nähe, die aktuell ganz konkreten Unterstützungsbedarf haben. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr zu erreichen.

Wer sich ehrenamtlich engagiert oder Hilfsangebote in Anspruch nimmt, erfährt gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität. Ihr Beitrag kann einen Unterschied machen!

 
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#ÄRMELHOCH

Ende 2020 begann in der Bundesrepublik und auch in Thüringen eine Impfkampagne, die einen wichtigen Beitrag zur Überwindung der Covid-19-Pandemie leisten soll. Derzeit - und ebenso in den kommenden Monaten - ist die Menge des Impfstoffs begrenzt. Dessen Verteilung richtet sich nach einer Priorisierung, die nach medizinischen, beruflichen und ethischen Gründen entwickelt wurde. Bereits jetzt möchten wir Ihnen Gelegenheit geben, sich mit dem Thema „Impfen“ auseinanderzusetzen, um darauf aufbauend eine begründete, eigene Impfentscheidung treffen zu können - gerne für eine Impfung, aber mit Respekt für eine andere persönliche Entscheidung.

Menschen aus ganz Thüringen und aus allen Lebensbereichen machen Mut, sich impfen zu lassen und geben Auskunft über ihre persönlichen Beweggründe. Die abgebildeten Personen haben sich freiwillig und unentgeltlich zur Teilnahme bereiterklärt.

 
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Prüfen Sie Fakten, bewahren Sie Ruhe

Im Netz kursieren immer wieder Falschmeldungen (Fake-News) zum Thema Covid-19. Diese Meldungen werden teilweise bewusst verbreitet, um Ängste und Unsicherheit zu schüren. Prüfen Sie daher immer genau, wer hinter Informationen im Internet steht und welche Ziele die Anbieter verfolgen.

Neben den Informationen auf dieser Seite, finden Sie auf den folgenden Seiten verlässliche Quellen für Ihre Fragen rund um das Thema Covid-19:

 
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Wichtige Links und Anlaufstellen