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Was gilt aktuell in Thüringen?

Antworten auf häufig gestellte Fragen

 
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Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die aktuelle Thüringer Corona-Verordnung. Die Liste der Fragen wird fortlaufend erweitert.

 
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Fragen und Antworten zur Thüringer Corona-Verordnung

Stand: 04.01.2022

Für wen gelten Kontaktbeschränkungen?

Für Treffen von ausschließlich Geimpften und Genesenen gilt:

Private Zusammenkünfte sind mit maximal zehn Personen erlaubt.

Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind  bleiben unberücksichtigt.

Für Personen, die weder geimpft noch genesen sind, gilt:

Private Zusammenkünfte sind nur gestattet, mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und Personen für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie mit bis zu zwei weiteren haushaltsfremden Personen, die einem Hausstand angehören. Außerdem gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr eine Ausgangssperre.

Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind  bleiben unberücksichtigt.

Für wen gilt die nächtliche Ausgangsbeschränkung und welche Ausnahmen gibt es?

Personen, die weder geimpft noch genesen sind, dürfen Ihre Wohnung bzw. Unterkunft in der Zeit zwischen 22 und 5 Uhr ohne triftigen Grund nicht verlassen.

Welche Ausnahmen gibt es?

Die Ausgangsbeschränkungen gelten nicht für Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind sowie Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können bzw. in den letzten drei Monaten nicht geimpft werden konnten (Ärztliches Attest erforderlich).

Was sind triftige Gründe?

Triftige Gründe sind beispielsweise:

  • die Abwendung einer Gefahr für Leib oder Leben oder medizinische Notfälle, insbesondere bei akuter körperlicher oder seelisch-psychischer Erkrankung, bei Verletzung etc.
  • die notwendige Pflege und Unterstützung kranker oder hilfsbedürftiger Menschen sowie die notwendige Fürsorge für minderjährige Menschen
  • die Begleitung sterbender Menschen und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
  • der Besuch von Ehe- und Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
  • dienstliche, amtliche oder sonstige hoheitliche Tätigkeiten, insbesondere der Feuerwehren, der Rettungsdienste oder des Katastrophenschutzes, sowie die öffentlich-rechtliche Leistungserbringung
  • die Ausübung beruflicher Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen,
  • die notwendige Versorgung von Tieren sowie veterinärmedizinischer Notfälle,
  • die Durchfahrt durch Thüringen im überregionalen öffentlichen Personenverkehr oder in Kraftfahrzeugen
  • die Jagd zur Vorbeugung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest oder anderer Tierseuchen

Eine vollständige Auflistung aller triftigen Gründe finden Sie in §28 der aktuellen Thüringer Verordnung.

Was ist der Unterschied zwischen einer privaten Zusammenkunft und einer nichtöffentlichen Veranstaltung?

Bei der Abgrenzung kommt es auf eine wertende Gesamtbetrachtung unter Einbeziehung aller maßgeblichen Faktoren des jeweiligen Einzelfalles – namentlich Personenanzahl, Zweck, Organisationsmaß und Räumlichkeit – sowie der Berücksichtigung der Verkehrsauffassung an.

Veranstaltungen liegen nur bei planmäßigen, zeitlich eingegrenzten, aus dem Alltag herausgehobenen Ereignissen vor, welche nicht nach der Zahl der anwesenden Personen, sondern nach ihrem alltäglichen bzw. außeralltäglichen Charakter und jeweils spezifischen Zweck vom bloßen gemeinsamen Verweilen an einem Ort zu unterscheiden sind. Veranstaltungen sind im Gegensatz zu bloßen Zusammenkünften gekennzeichnet durch eine besondere Veranlassung und haben zumeist ein Ablaufprogramm. Hieraus folgt, dass dem Veranstaltungsbegriff auch ein gewisses Organisationsmaß innewohnt.

So ist etwa ein gewöhnlicher Geburtstag mit einem üblichen, überschaubaren Kreis an Gästen nicht außeralltäglich und erfordert keine Organisation in nennenswertem Umfang. Gleiches trifft auf eine Feier am Wochenende im engen Familien- oder Freundeskreis, einen Spieleabend o. ä. zu. Es gibt für solche Treffen keine sog. verantwortliche Person, die bspw. ein Infektionsschutzkonzept erstellen und vorhalten muss, in dem die Einhaltung der allgemeinen Infektionsschutzregeln nach § 3 Abs. 2 und 3 sowie § 4 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO konkretisiert und dokumentiert wird.

Anders liegt es bei größeren Feiern wie z. B. Hochzeitsfeiern, Hochzeitsjubiläen, Trauerfeiern, Vereinsversammlungen, Betriebsfeiern usw. Diese stechen schon von der allgemeinen Anschauung her aus dem Verlauf des Alltagslebens aufgrund ihres einmaligen oder besonderen Charakters hervor. Ein gewisser Organisationsaufwand geht mit einer nichtöffentlichen Veranstaltung einher. Zudem dürfte sich hier der Personenkreis nicht auf diejenigen Personen beschränken, die man regelmäßig auch im Alltag trifft. Bei einer Hochzeit werden in der Regel beispielsweise auch Personen eingeladen, die man „nur“ zu großen Festen sieht, aber ansonsten im Alltag eher nicht. Bei diesen Veranstaltungen gibt es auch eine verantwortliche Person, die die Organisation der Veranstaltung übernimmt bzw. die Verantwortung für die Einhaltung der allgemeinen Infektionsschutzregeln übernimmt.

Was gilt bei nicht-öffentlichen Veranstaltungen?

In geschlossenen Räumen gilt:

  • 2G
  • bei mehr als 15 Personen: Anzeigepflicht (10 Tage) und Kontaktpersonennachverfolgung
  • Max. 50 Personen

Unter freiem Himmel gilt:

  • 2G
  • Anzeigepflicht: 10 Tage (bei mehr als 20 Personen)
  • Max. 100 Personen

In Hotspot-Regionen (Inzidenz über 1.000 oder über 1.500) gelten strengere Maßnahmen.

Was gilt bei öffentlichen Veranstaltungen?

In geschlossenen Räumen gilt:

  • 2G (Mehr als 50 Personen: 2G-Plus)
  • Kapazitätsbegrenzung: 40 %
  • Max. 500 Personen
  • Anzeigepflicht: 10 Tage
  • Maskenpflicht
  • Kontaktpersonennachverfolgung

Unter freiem Himmel gilt:

  • 2G
  • Kapazitätsbegrenzung: 50 %
  • Max. 1.000 Personen
  • Anzeigepflicht: 10 Tage
  • Maskenpflicht

(In Hotspot-Regionen (Inzidenz über 1.000 oder über 1.500 gelten strengere Maßnahmen)

Unter welchen Voraussetzungen dürfen öffentliche Veranstaltungen durchgeführt stattfinden?

Für öffentliche, frei oder gegen Entgelt zugängliche Veranstaltungen (auch kulturelle Veranstaltungen sowie Sportveranstaltungen) gelten zusätzliche Einschränkungen:

In geschlossenen Räumen gilt:

  • 2G
  • Bei mehr als 50 Personen: 2G-Plus (Ausnahme: Kulturelle Veranstaltungen innerhalb des Regelbetriebs)
  • Maskenpflicht (ab 6 Jahren: OP-Maske oder FFP-Maske)
  • Max. 500 Personen
  • Die Kapazität wird auf 40 Prozent begrenzt.
  • Anzeigepflicht: 10 Tage – ausgenommen kulturelle Veranstaltungen innerhalb des Regelbetriebs

Unter freiem Himmel gilt zusätzlich:

  • 2G
  • Maskenpflicht (ab 6 Jahren: OP-Maske oder FFP-Maske)
  • Max. 1.000 Personen
  • Die Kapazität wird auf 50 Prozent begrenzt.

Sportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauerinnen und Zuschauer stattfinden.

Was bedeutet 3G, 2G und 2G-Plus?

3G bedeutet, dass der Zugang auf geimpfte Personen, genesene Personen und getestete Personen beschränkt wird.

Der negative Testnachweis kann mittels

  • eines Antigenschnelltests (nicht älter als 24 Stunden),
  • eines Selbsttests (unter Aufsicht und vor Ort),
  • eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) oder
  • eines Tests mit einem alternativen Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren (nicht älter als 24 Stunden)

erfolgen.

2G bedeutet, dass der Zugang auf geimpfte Personen und genesene Personen beschränkt wird.

2G-Plus bedeutet, dass der Zugang auf geimpfte Personen und genesene Personen, die zusätzlich ein negatives Testergebnis nachweisen können, beschränkt wird.

Der negative Testnachweis kann mittels

  • eines Antigenschnelltests (nicht älter als 24 Stunden),
  • eines Selbsttests (unter Aufsicht und vor Ort, gilt nicht im ÖPNV)
  • eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) oder
  • eines Tests mit einem alternativen Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren (nicht älter als 24 Stunden)

erfolgen.

Ausnahmen:

Vollständig immunisierte Personen

  • Für Bereiche mit 2G Plus-Zugangsbeschränkungen entfällt ab dem 15. Tag nach einer Auffrischungsimpfung die Verpflichtung zum Nachweis eines negativen Testergebnisses.
  • Noch nicht eingeschulte symptomfreie Kinder sind genesenen/vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Sie benötigen kein negatives Testergebnis.
  • Für symptomfreie Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs reicht ein Nachweis über ein negatives Testergebnis (Antigenschnelltest) bzw. ein Nachweis über die regelmäßige Testung in der Schule.
  • Für symptomfreie Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können (Attest erforderlich), reicht ebenfalls ein Nachweis über ein negatives Testergebnis.

In welchen Bereichen gilt die 3G-Regelung?

Die 3G-Zugangsbeschränkung gilt in geschlossenen Räumen in den folgenden Bereichen:

  • Inanspruchnahme von medizinisch, therapeutisch oder pflegerisch notwendiger körpernaher Dienstleistungen (z. B. Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, med. Fußpflege)
  • bei medizinisch notwendigen Angeboten der Rehabilitation
  • Fahrschulen (für Theorie und Praxis)
  • Schulungen in Erster Hilfe
  • Angebote der Blutspendedienste
  • nicht-touristische entgeltliche Übernachtungsangebote
  • nichtöffentlicher Betriebskantinen, deren Betrieb zur Aufrechterhaltung der Arbeitsabläufe oder aufgrund der Beschaffenheit der Arbeitsplätze zwingend erforderlich ist
  • Raststätten an den Bundesautobahnen und Autohöfen
  • bei dienstlichen/ betrieblichen / amtlichen / kommunalen Sitzungen, Beratungen und Veranstaltungen (z. B. Kreistagssitzungen, Stadtratssitzungen etc.)
  • bei Versammlungen sowie religiösen, weltanschaulichen oder parteipolitischen Veranstaltungen

In welchen Bereichen gilt die 2G-Regelung?

In geschlossenen Räumen bzw. Fahrzeugen gilt in den folgenden Bereichen die 2G-Regelung:

  • im Einzelhandel (Ausnahmen siehe Frage „Welche Einschränkungen gelten im Einzelhandel?“)
  • bei öffentlichen Veranstaltungen inkl. kulturelle- und Sportveranstaltungen
  • bei privaten Feiern/Zusammenkünften mit mehr als 15 Personen
  • in Gaststätten (ausgenommen ist die Abholung und Lieferung von Speisen und Getränken sowie nichtöffentliche Betriebskantinen/Mensen)
  • bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (ausgenommen sind medizinisch, therapeutisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen, hier gilt 3G)
  • bei Reisebusveranstaltungen
  • bei touristischen entgeltlichen Übernachtungsangeboten
  • in Einrichtungen, Dienstleistungen und Angeboten der Freizeitgestaltung (z. B. in Museen, Archiven, Denkmälern, Musik- und Jugendkunstschulen, Escape Rooms etc.)
  • in Flug-, Jagd-, Hundeschulen und ähnlichen Einrichtungen
  • in zoologischen und botanischen Gärten sowie Tierparks
  • in Solarien
  • in Prostitutionsstätten und -fahrzeugen im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes, Bordellen und ähnlichen Angeboten

Unter freiem Himmel gilt in den folgenden Bereichen die 2G-Regelung:

  • bei öffentlichen Veranstaltungen inkl. kulturelle und Sportveranstaltungen
  • bei privaten Feiern/Zusammenkünften mit mehr als 20 Personen
  • in Gaststätten
  • in Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen (ausgenommen sind medizinisch notwendige Angebote der Rehabilitation)
  • bei Angeboten des Freizeitsports

In welchen Bereichen gilt die 2G-Plus-Regelung?

Die 2G-Plus-Zugangsbeschränkung gilt in geschlossenen Räumen in den folgenden Bereichen:

  • Bei öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden
  • in Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen (ausgenommen sind medizinisch notwendige Angebote der Rehabiltation)
  • bei Angeboten des Freizeitsports (z. B. Fitness- und Yogastudios, Schlittschuhlaufen, Minigolf, Qi-Gong-Kurse, Go-Kart-Bahnen, LaserTag)
  • in Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen
  • bei Auftritten und Proben von Orchestern, sofern Blasinstrumente verwendet werden, und von Chören

Welche Personengruppen sind von der 2G- bzw. 2G-Plus-Regelungen ausgenommen?

Ausnahmen für Kinder und Jugendliche:

Noch nicht eingeschulte symptomfreie Kinder sind genesenen/vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Sie benötigen kein negatives Testergebnis.

Für Symptomfreie Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs reicht ein Nachweis über ein negatives Testergebnis (Antigenschnelltest) bzw. ein Nachweis über die regelmäßige Testung in der Schule.

Ausnahmen für Personen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können bzw. konnten:

Für symptomfreie Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können bzw. in den letzten drei Monaten nicht geimpft werden konnten (Attest erforderlich), reicht der Nachweis über ein negatives Testergebnis aus.

Da es die allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission für Schwangere/Stillende erst seit Mitte September gibt, gilt für Schwangere  folgende Übergangsfrist:

  • Ungeimpfte Schwangere können bis einschließlich 31. Dezember an 2G-Settings teilnehmen. Voraussetzung ist ein negativer Test.

Hinweis: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen noch ungeimpften Schwangeren ab dem 2. Trimenon aufgrund des erhöhten Risikos bei Corona Infektion und ungeimpften Stillenden die Impfung gegen COVID-19 mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs im Abstand von 3 – 6 Wochen (Comirnaty von Biontech/Pfizer). Wenn die Schwangerschaft nach bereits erfolgter Erstimpfung festgestellt wurde, sollte die Zweitimpfung erst ab dem 2. Trimenon durchgeführt werden.

Ausnahmen für „Geboosterte“ (bei 2G Plus):

Für Bereiche mit 2G Plus-Zugangsbeschränkungen entfällt ab dem 15. Tag nach einer Auffrischungsimpfung die Verpflichtung zum Nachweis eines negativen Testergebnisses.

In welchen Bereichen müssen die Kontaktdaten erfasst werden?

In den folgenden Bereichen ist die Erfassung der Kontaktdaten in geschlossenen Räumen vorgeschrieben:

  • in Einrichtungen sowie bei Dienstleistungen und Angeboten, die der Freizeitgestaltung dienen, auch solche mit Bildungsbezug
  • bei speziellen außerschulischen Bildungsangeboten wie Fahr-, Flug-, Jagd-, Hunde-, Musik-, Jugendkunst-, Tanz- und Ballettschulen und ähnlichen Einrichtungen, bei Gesangs-, Musik- und Nachhilfeunterricht sowie bei Chor- und Orchesterproben
  • bei gewerblichen Übernachtungsangeboten
  • in Fitnessstudios
  • in Schwimm-, Freizeit- und Erlebnisbädern sowie Thermen, sofern diese in Ausnahmefällen geöffnet sind
  • in Gaststätten im Sinne des Thüringer Gaststättengesetzes
  • in Prostitutionsstätten, Bordellen und vergleichbaren Einrichtungen sowie bei sexuellen Dienstleistungen in Prostitutionsfahrzeugen
  • in Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen
  • bei öffentlichen, frei oder gegen Entgelt zugänglichen Veranstaltungen
  • bei nichtöffentlichen Veranstaltungen, soweit mehr als 15 Personen teilnehmen
  • bei privaten Feiern/Zusammenkünften in geschlossenen Räumen mit mehr als 15 Personen
  • bei Angeboten und Veranstaltungen in Schullandheimen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe mit Beherbergungsbetrieb
  • beim Freizeitsport und organisierten Sport

Müssen Kontaktdaten digital erfasst werden?

Um diese Kontaktnachverfolgung zu erleichtern, sollen überall dort, wo ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht, die Kontaktdaten möglichst digital erfasst und vorübergehend gespeichert werden. Eine Verpflichtung Kontaktdaten digital zu erfassen gibt es in Thüringen nicht.

Die digitale Kontaktdatenerfassung bietet jedoch viele Vorteile: Wird ein Krankheitsfall bekannt, kann dann das Gesundheitsamt dank einer digitalen Schnittstelle auf die Daten unterschiedlicher Apps zugreifen und die Betroffenen über die konkrete Gefährdung informieren sowie weitere Schritte zum Schutz einleiten.

Die wichtigsten Fragen rund um das Thema digitale Kontaktdatenerfassung beantwortet das Thüringer Finanzministerium auf einer FAQ-Seite.

Welche Art von Kontaktdaten müssen erfasst werden?

Die folgenden Daten müssen – digital oder analog – erfasst werden:

  1. Name und Vorname,
  2. Wohnanschrift oder Telefonnummer,
  3. Datum, Beginn und Ende der jeweiligen Anwesenheit.

Die Daten müssen für die Dauer von vier Wochen gespeichert/aufbewahrt werden und sind anschließend zu löschen/zu vernichten. Die Kontaktdaten dürfen ausschließlich zu infektionsschutzrechtlichen Zwecken verarbeitet werden; eine Weiterverarbeitung zu anderen Zwecken, insbesondere zu Werbe- und Vermarktungszwecken, ist verboten.

Welche Beschränkungen gibt es im Einzelhandel?

Im Einzelhandel gilt in geschlossenen Räumen die 2G-Regelung.

Ausnahmen sind:

  • Lebensmittel & Getränke
  • Apotheken
  • Drogerien
  • Sanitätshäuser
  • Babyfachmärkte
  • Orthopädieschuhtechniker
  • Optiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Zeitungsverkauf
  • Tankstellen
  • Garten- und Baumärkte
  • Tierbedarf
  • Großhandel (für Gewerbetreibende)
  • Brennstoffhandel

Soweit in Mischbetrieben Waren verkauft werden, die nicht der Deckung des täglichen Bedarfs dienen bzw. nicht dem Warensortiment eines oben genannten Betriebes zuzuordnen sind, gilt für diese Betriebe dann die Ausnahme von der 2G-Zugangsbeschränkung, wenn deren Sortiment insgesamt zu mindestens 90 % aus Waren besteht, die der Deckung des täglichen Bedarfs dienen bzw. dem Warensortiment eines oben genannten Betriebes zugeordnet werden können und die hierzu nicht zu zählenden Waren gegenüber dem sonstigen Sortiment von untergeordneter Bedeutung sind (Bagatellgrenze). Maßgebliche Bezugsgröße für die Berechnung der Bagatellgrenze ist grundsätzlich die Fläche, die das jeweilige Sortiment in dem Ladengeschäft einnimmt. Dabei kommt es auf den Eindruck des Geschäfts bei einer ganzheitlichen, individuellen Betrachtung durch die zuständige Behörde an.

Alle Geschäfte müssen weiterhin die Personenanzahl der Kunden begrenzen: Pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche darf sich nur ein Kunde bzw. eine Kundin aufhalten. Bei Einkaufszentrum wird die Gesamtfläche für die Berechnung zugrunde gelegt.

Auch gilt weiterhin die Maskenpflicht: ab sechs Jahren muss eine qualifizierte Gesichtsmaske (OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar) getragen werden.

Kinder unter sechs Jahren sind generell von der Maskenpflicht befreit.

Gilt die 2G-Regelung auch für das Abholen von vorbestellten Waren?

Nein.

Was fällt alles unter Einzelhandel?

Unter Einzelhandel werden Handelsbetriebe verstanden, die Waren verschiedener Hersteller beschaffen, zu einem Sortiment zusammenfügen und an den Endverbraucher verkaufen. Typische Branchen, die ihre Waren über den Einzelhandel an die Endkunden verkaufen sind zum Beispiel Lebensmittel, Kosmetik und Kleidung.

Dienstleistungen, die beispielsweise Banken, Versicherungen, Reisebüros oder die Deutsche Post erbringen, fallen nicht unter den Begriff Einzelhandel.

Welche Einschränkungen gibt es in der Gastronomie?

Für die Innen- und Außengastronomie gilt die 2G-Regelung. Bisherige Regelungen, wie die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen (außer am Sitzplatz) sowie die Kontaktpersonennachverfolgung gelten weiterhin.

Gaststätten müssen zudem um 22 Uhr schließen. Ausnahmen bei der Sperrstunde gibt es für das Liefern und Abholen von Speisen/Getränken.

Gilt die Sperrstunde auch für das Abholen und Liefern von Speisen?

Nein, das Abholen und Liefern von Speisen kann auch nach 22 Uhr erfolgen.

Wie verhält es sich mit Autobahnraststätten und Autohöfen?

Hier gilt die 3G-Regelung.

Was gilt für Übernachtungsangebote, z. B. Hotels?

Für alle touristischen Übernachtungen gilt die 2G-Regelung. Für nicht-touristische Übernachtungen (z. B. aus beruflichen, familiären oder medizinischen Gründen) gilt die 3G-Regelung.

Alle Gäste müssen in Bereichen mit Publikumsverkehr eine Gesichtsmaske tragen (ab zwölf Jahren: OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar). Die Kontaktdaten müssen erfasst werden.

Welche Einschränkungen gibt es bei (körpernahen) Dienstleistungen?

Bei körpernahen Dienstleistungen (z. B. Friseur-, Kosmetik-, Tattoo-, und Nagelstudios) gilt die 2G-Regelung. Ausgenommen sind alle medizinisch notwendigen sowie pflegerische Behandlungen (z. B. Ergo-, und Physiotherapie, medizinische Fußpflege). In diesen Fällen gilt die 3G-Regelung.

Wie auch in anderen Dienstleistungsbetrieben mit Publikumsverkehr gilt auch bei körpernahen Dienstleistungen die Maskenpflicht. Personen ab 12 Jahren müssen eine qualifizierte Maske tragen (OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar). Diese entfällt, wenn es bei der Dienstleistung nicht möglich ist, eine Maske zu tragen (z.B. bei einer Gesichtsbehandlung).

Was gilt für andere Dienstleistungen, z. B. Banken, Versicherungen oder Werkstätten?

Für die Inanspruchnahme anderer Dienstleistungen, wie beispielsweise Autovermietungen, Versicherungen, Banken, Reisebüros. Werkstätten etc. gibt es keine Zugangsbeschränkungen, wie 2G oder 3G.

Handwerks- und Reparaturbetriebe sind von den G-Regelungen ebenfalls nicht umfasst.

In geschlossenen Räumen gilt hier allerdings weiterhin eine Maskenpflicht (ab 6 Jahren: OP-Maske, FFP2-Maske oder vergleichbar). Bei Dienstleistungen und Angeboten der Freizeitgestaltungen und mit Bildungsbezug ist zudem die Kontaktpersonennachverfolgung Pflicht.

Welche Einschränkungen gibt es für Einrichtungen/Angebote der Freizeitgestaltung?

Für Einrichtungen und Angebote der Freizeitgestaltung (z. B. Museen, Musikschulen, Burgen und Denkmäler) in geschlossen Räumen gilt die 2G-Regelung.

Maskenpflicht und Kontaktpersonennachverfolgung gelten  in geschlossen Räumen weiter.

Unter freiem Himmel gibt es keine zusätzlichen Einschränkungen.

Was fällt alles unter Einrichtungen/Angebote der Freizeitgestaltung?

Unter Angebote der Freizeitgestaltung fallen zum einen alle kulturellen Einrichtungen und Angebote, wie z. B. Museen, Gedenkstätten, Denkmäler etc. und zum anderen auch weitere Freizeitangebote wie Escape Rooms, Musikschulen, Malkurse etc.

Die Einschränkungen (2G-Regelung) betrifft nur Angebote in geschlossenen Räumen.

Welche Einschränkungen gibt es in Spielhallen, Spielbanken und Wettbüros?

Hier gilt die 2G-Plus-Regel. Zusätzlich gilt hier – analog zu den Gaststätten – eine Sperrstunde ab 22 Uhr.

Maskenpflicht und Kontaktpersonennachverfolgung gelten darüber hinaus weiter.

Welche Regeln gelten für den Freizeitsport?

Für Fitnessstudios, Tanzschulen und weitere Angebote des Freizeitsports (z.B. Bowling, Schlittschuhlaufen, LaserTag etc.) gilt in geschlossen Räumen die 2G-Plus-Regelung und unter freiem Himmel die 2G-Regelung.

Ausgenommen von diesen Regelungen sind Kinder und Jugendliche, Personen ab Tag 15 nach ihrer Auffrischungsimpfung sind von den Testauflagen befreit.

Die Verpflichtung zur Kontaktpersonennachverfolgung gilt weiterhin.

Diese Regelungen gelten analog für den organisierten Sportbetrieb, z. B. in Vereinen. Weiterführende Informationen zum organisierten Sportbetrieb, insbesondere auch zu den Ausnahmeregelungen für Kinder- und Jugendsport sowie für Profisport, finden Sie auf der Internetseite des Thüringer Sportministeriums: https://bildung.thueringen.de/aktuell/neue-allgemeinverfuegung-ab-26-november-2021

Sportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauerinnen und Zuschauer stattfinden.

Was gilt für Reha-Sport?

Analog zu medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen, wie beispielsweise der Physiotherapie, gilt für Sportangebote, die der Rehabilitation dienen, die 3G-Regelung.

Während sportlicher Betätigung entfällt die Pflicht eine Gesichtsmaske zu tragen.

Welche Einrichtungen/Angebote sind geschlossen zu halten?

Folgende Angebote der Freizeitgestaltungen sind geschlossen zu halten:

  • Schwimm- und Freizeitbäder, Thermen (Ausnahme: Kinder- und Jugendsport, Schulsport, für Studierende im Rahmen ihrer Ausbildung an einer Hochschule, Reha-Sport, berufliche Aus- und Weiterbildung, z. B. Rettungsschwimmer-Ausbildung)
  • Saunen
  • Bars, Diskotheken, Clubs
  • Swingerclubs
  • Spielplätze (nur in geschlossenen Räumen)
  • Freizeitparks (nur in geschlossenen Räumen)

Was gilt für Aus-, Fort- und Weiterbildung?

Sofern Auszubildende sich in ihrem Ausbildungsbetrieb befinden, sind sie Arbeitnehmer/innen gleichgestellt, sodass nach § 28b IfSG die Regelung „3-G am Arbeitsplatz“ gilt. Das gilt auch für Fort- und Weiterbildungen im Betrieb.

Für außerschulische, außer- und überbetriebliche Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Maßnahmen der Begleitung und Unterstützung beruflicher Integrationsprozesse in Bildungseinrichtungen gilt ebenfalls die 3-G-Regelung. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss zur Teilnahme daher jeweils einen gültigen Nachweis einer Negativtestung vorlegen.

Wird der Nachweis einer Negativtestung nicht vorgelegt, hat unmittelbar vor Beginn der Maßnahme eine Testung zu erfolgen, wobei der Test durch den Träger der Einrichtung durchzuführen bzw. zu beaufsichtigen ist. Für die Beschäftigten der Einrichtungen gilt § 28b IfSG.

Was gilt für religiöse und weltanschauliche Veranstaltungen/Zusammenkünfte?

In geschlossenen Räumen gilt hier die 3G-Regelungen.

Die Maskenpflicht (ab sechs Jahren: OP-Maske, FFP2-Maske oder vergleichbar) gilt weiterhin.

Was gilt für Bestattungen und Trauerfeiern?

Der Bestattungsakt ist ähnlich einem Gottesdienst als weltanschauliche Zusammenkunft bzw. weltanschauliche Veranstaltung in geschlossenen Räumen mit der 3G-Zugangsbeschränkung versehen. Unter freiem Himmel gibt es keine erweiterten Beschränkungen mit Ausnahme der AHA-Regelungen für weltanschauliche Zusammenkünfte. Das dürfte bspw. die Urnenbeisetzung betreffen.

Für die im Anschluss an den Akt der Bestattung stattfindenden Veranstaltungen (z. B. Trauerfeiern, Trauerkaffeetrinken) gelten die Regelungen für nichtöffentliche Veranstaltungen:

  • In geschlossenen Räumen gilt eine 2G-Zugangsbeschränkung sowie eine Anzeigepflicht von 10 Tagen bei der zuständigen Behörde ab 15 Personen. Die Kontaktnachverfolgung ab 15 Personen ist zu gewährleisten. Die Personenobergrenze liegt bei 50 Personen.
  • Unter freiem Himmel gilt eine 2G Zugangsbeschränkung sowie eine Anzeigepflicht von 10 Tagen ab 20 Personen. Die Personenobergrenze liegt bei 100 Personen.

Was gilt an Hochschulen?

Für den Zutritt zu den Gebäuden der Thüringer Hochschulen und Verpflegungseinrichtungen des Studierendenwerks Thüringen sowie zu Präsenzlehrveranstaltungen oder Präsenzhochschulprüfungen, die außerhalb von Hochschulgebäuden stattfinden, gilt nach § 25 Abs. 1 ThürSARS-CoV-2-MaßnVO die „3-G-Zugangsbeschränkung“.

Der Zutritt ist nur denjenigen Personen gestattet, die geimpft, genesen oder getestet sind; die entsprechenden Nachweise sind zusammen mit einem Identitätsnachweis auf Verlangen vorzulegen. Bei einer dem Nachweis zugrundeliegenden Testung darf diese nicht länger als 24 Stunden (Testung mittels Antigenschnelltest) bzw. 48 Stunden (Testung mittels PcR-Test) zurückliegen. Eine Nachweisführung durch ein negatives Ergebnis eines Selbsttests ist grundsätzlich ausgeschlossen. Eine Ausnahme gilt für nicht geimpfte oder nicht genesene Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können oder deswegen innerhalb der letzten drei Monate nicht geimpft werden konnten bzw. Personen, für die keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Dies betrifft insbesondere Studierende, die im Ausland bereits mit nicht in der Europäischen Union zugelassenen COVID-19-Impfstoffen geimpft wurden und die damit in Deutschland als ungeimpft gelten, die aber andererseits sich nicht ohne weiteres impfen lassen können, weil die Ständige Impfkommission für diese Personengruppe noch keine Impfempfehlung ausgesprochen hat. Nur diese Personen haben nach § 25 Abs. 2 ThürSARS-CoV-2-MaßnVO einen Anspruch auf eine tägliche Testung durch die Hochschule mittels eines Selbsttests. Die Getesteten erhalten eine Bescheinigung über das negative Testergebnis, die zum Zutritt zu den Gebäuden der Thüringer Hochschulen und Verpflegungseinrichtungen des Studierendenwerks Thüringen sowie zu Präsenzlehrveranstaltungen oder Hochschulprüfungen berechtigt.

Unabhängig von den dargestellten Zutrittsregelungen haben alle Studierenden weiterhin die Möglichkeit, sich zwei kostenlose Test-Kits pro Woche in der Hochschule abzuholen.

Unter Beachtung dieser Maßgaben kann der Hochschulbetrieb in Präsenz weiterhin fortgeführt werden, sonstige Veranstaltungen der Hochschulen, Sitzungen und Beratungen der Hochschulgremien u. ä. sind möglich; Hochschulbibliotheken u.ä. sowie die Verpflegungseinrichtungen des Studierendenwerks Thüringen können geöffnet bleiben. Die Hochschulen entscheiden eigenverantwortlich auf der Grundlage der örtlichen Infektionslage über das Format der Lehrveranstaltungen und Prüfungen (Präsenz-, Digital- oder Hybridveranstaltung) sowie über weitere notwendige Infektionsschutzmaßnahmen.

Was gilt für Versammlungen?

Versammlungen unter freien Himmel sind ortsfest zulässig und auf 35 teilnehmende Personen begrenzt. Ab dem vollendeten 6. Lebensjahr ist grundsätzlich eine qualifizierte Gesichtsmaske zu tragen. Es besteht eine Anzeigepflicht mindestens zwei Werktage vor Versammlungsbeginn. Die nach dem Versammlungsgesetz (§ 14) vorgesehenen Anmeldepflichten sind zu beachten.

Mögliche Auflösungsgründe für unangemeldete Versammlungen unter freiem Himmel (keine Spontanversammlungen), zu denen zuvor im Internet oder auf andere Weise aufgerufen wurde:

  • keine verantwortliche Person/kein Versammlungsleiter vor Ort
  • Versammlung übersteigt zulässige Teilnehmerzahl von 35 Personen
  • überwiegende Anzahl der Versammlungsteilnehmer verstößt trotz entsprechender Hinweise der zuständigen Behörde gegen Infektionsschutzregeln (z. B. Maskenpflicht, Mindestabstand)
  • Die Versammlung wird als Aufzug durchgeführt

Versammlungen in geschlossenen Räumen sind mindestens zwei Werktage vor Versammlungsbeginn anzuzeigen. Ferner gilt die 3G-Regelung. Ab dem vollendeten 6. Lebensjahr ist grundsätzlich eine qualifizierte Gesichtsmaske zu tragen (auch am Sitzplatz). In Hotspots ab einer Inzidenz von 1000 ist das Tragen einer qualifizierten Gesichtsmaske im Sinne einer FFP2-Maske verpflichtend.


 

Was gilt in Hotspots ab einer Inzidenz von 1.000?

Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz (Frühwarnindikator) in einem Landkreis bzw. in einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 1.000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner treten automatisch am 2. Tag nach dem dreimaligen Überschreiten folgende Maßnahmen zusätzlich in Kraft:

Kontaktbeschränkungen für Personen ohne vollständigen Impfschutz:

  • Treffen sind nur noch mit einer haushaltsfremden Person möglich (Ausnahmen bleiben bestehen)

Ausweitung der FFP2-Maskenpflicht auf die folgenden Bereiche (gilt ab 12 Jahren):

  • in Geschäften/Dienstleistungsbetrieben (für Kunden)
  • bei öffentlichen Veranstaltungen (für Besucher)
  • bei Sitzungen von kommunalen Gremien
  • in Arzt- und Therapiepraxen oder bei ambulanten Angeboten (Ausnahme: Die Art der Behandlung lässt dies nicht zu)
  • bei körpernahen Dienstleistungen (Ausnahme: Die Art der Behandlung lässt dies nicht zu)
  • in Gaststätten (Ausnahme: am Sitzplatz)
  • bei Versammlungen
  • bei religiösen/weltanschaulichen Veranstaltungen/Zusammenkünften

Reduzierung der erlaubten Personenanzahl bei öffentlichen/kulturellen Veranstaltungen auf:

  • max. 100 Personen in geschlossenen Räumen
  • max. 200 Personen unter freiem Himmel

Reduzierung der erlaubten Personenanzahl bei privaten Treffen auf:

  • max. 30 Personen in geschlossenen Räumen
  • max. 50 Personen unter freiem Himmel

Ausweitung der 2G-Regelung auf:

  • Fahrschulen
  • Schulungen in Erster Hilfe

Ausweitung der 2G Plus-Regelung auf:

  • Gaststätten
  • Touristische Übernachtungsangebote
  • Körpernahe Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinisch notwendiger/pflegerischer/therapeutischer Leistungen)
  • Reisebusveranstaltungen
  • Öffentliche Veranstaltungen
  • Kulturelle Veranstaltungen (z.B. Theater, Kino, Oper)

Schließung der folgenden Einrichtungen für den Publikumsverkehr:

  • Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen

Kein Alkoholausschank und -konsum in festgelegten Bereichen im öffentlichen Raum von 22 bis 5 Uhr.

Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. in einer kreisfreien Stadt an sieben aufeinanderfolgenden Tagen jeweils den Wert von 1.000 treten die zusätzlichen Maßnahmen mit sofortiger Wirkung außer Kraft.

Was gilt in Hotspots ab einer Inzidenz von 1.500?

Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz (Frühwarnindikator) in einem Landkreis bzw. in einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 1.500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner treten automatisch am 2. Tag nach dem dreimaligen Überschreiten folgende Maßnahmen zusätzlich in Kraft:

Reduzierung der erlaubten Personenanzahl bei öffentlichen/kulturellen Veranstaltungen auf:

  • max. 20 Personen in geschlossenen Räumen
  • max. 30 Personen unter freiem Himmel

Reduzierung der erlaubten Personenanzahl bei privaten Treffen auf:

  • max. 20 Personen in geschlossenen Räumen
  • max. 30 Personen unter freiem Himmel

Schließung der folgenden Einrichtungen für den Publikumsverkehr (in geschlossenen Räumen):

  • Gaststätten (ausgenommen sind Lieferung und Abholung von Speisen/Getränken)
  • Kulturelle und Freizeitveranstaltungen
  • Flug-, Jagd-, Hundeschulen und ähnliche Einrichtungen
  • Solarien
  • Freizeiteinrichtungen
  • Zoologische und botanische Gärten, Tierparks

Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. in einer kreisfreien Stadt an sieben aufeinanderfolgenden Tagen jeweils den Wert von 1.500 treten die zusätzlichen Maßnahmen mit sofortiger Wirkung außer Kraft.