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Was gilt aktuell in Thüringen?

Antworten auf häufig gestellte Fragen

 
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Fragen und Antworten zur Sonder-Verordnung

gültig ab 19. Februar 2021

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Private Treffen sind mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie zusätzlich einer haushaltsfremden Person erlaubt.

Alle Personen werden zudem dazu angehalten Ihre Kontakte möglichst konstant und gering zu halten.

NEU: Bei den Kontaktbeschränkungen werden Kinder bis einschließlich drei Jahren nicht mehr mitgezählt.

Ausnahme für die Kinderbetreuung: In fest organisierten privaten Gruppen ist die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren aus maximal zwei Haushalten erlaubt.

Gibt es in bestimmten Fällen Ausnahmen von den Kontaktbeschränkungen?

Diese Beschränkungen gelten nicht für:

  • die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge,
  • Versammlungen, Veranstaltungen, Zusammenkünfte, Sitzungen und Beratungen nach den §§ 6a bis 6c der 3. ThürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO und § 8 Abs. 1 und 2 2. ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO,
  • berufliche und amtliche Tätigkeiten, Lehrgänge und Maßnahmen nach § 9b Abs. 2, sowie die erforderliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Flächen einschließlich erforderlicher Jagdausübung,
  • Aufenthalte im öffentlichen Raum zum Zweck der Berichterstattung durch Vertreter von Presse, Rundfunk, Film oder anderen Medien,
  • die Benutzung des öffentlichen Personenverkehrs und von Kraftfahrzeugen,
  • Beerdigungen und standesamtliche Eheschließungen, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens 15 Personen nicht überschritten wird,
  • den theoretischen Fahrschulunterricht sowie der theoretischen und praktischen Führerscheinprüfung,
  • Gruppen einer Einrichtung nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO oder eines Angebotes nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO sowie
  • Gruppen im Rahmen des Sportbetriebs nach § 11 Abs. 2 Nr. 3 und 4.

Was versteht man unter Mobilitätsbeschränkungen?

Alle Personen sind angehalten, Besorgungen des täglichen Bedarfs (Einkäufe etc.) sowie Aktivitäten im Freien (Erholung, Sport) wohnortnah, das heißt innerhalb einer Entfernung von bis zu 15 km zu erledigen.

Diese Maßnahme dient ebenso wie die Kontakt- und Ausgangsbeschränkung der Reduzierung von Kontakten. Wenn alle Menschen ihre Mobilität einschränken, kann das Virus sich schwieriger verbreiten.

Welche Geschäfte bleiben geschlossen?

Alle Einzelhandelsgeschäfte, deren Sortiment nicht notwendig für die Grundversorgung der Bevölkerung ist, bleiben geschlossen. Grundversorgung heißt zum Beispiel Lebensmittelhandel, Drogerien, Apotheken.

Alle Geschäfte, die weiterhin geöffnet haben dürfen, werden unter dem nächsten Punkt aufgeführt. Alles was hier nicht aufgelistet wird, muss folglich schließen. Das sind z. B: Kleidungsgeschäfte, Baumärkte und Möbelhäuser. Ein Außerhausverkauf ausschließlich zur Lieferung (im Sinne einer kontaktlosen Übergabe außerhalb der Geschäftsräume) oder zum Versand ist möglich.

Geschäfte, die ein gemischtes Sortiment anbieten, dürfen für den Publikumsverkehr geöffnet bleiben, wenn die Waren des täglichen Bedarfs regelmäßig angeboten werden und den Schwerpunkt des Sortiments bilden. Abgegrenzte Teilschließungen sind möglich.

Dürfen geschlossene Geschäfte Waren zur Abholung verkaufen?

Einzelhandelsgeschäfte einschließlich Baumärkte dürfen vorbestellte Waren zur Abholung verkaufen. Voraussetzung: Die Bezahlung und Übergabe müssen kontakt- und bargeldlos außerhalb der Geschäftsräume stattfinden.

Lieferung und Versand vorbestellter Waren sind weiterhin möglich.

Welche Geschäfte können geöffnet bleiben?

Geschäfte des täglichen Bedarfs bleiben weiterhin geöffnet.

Dazu zählen:

  • Lebensmittelhandel einschließlich Bäckereien und Fleischereien, Getränke-, Wochen- und Supermärkte sowie Hofläden,
  • Reformhäuser,
  • Verkaufsstellen für Weihnachtsbäume, 
  • Drogerien,
  • Sanitätshäuser,
  • Optiker und Hörgeräteakustiker,
  • Banken und Sparkassen,
  • Apotheken,
  • Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen von Logistikunternehmen,
  • Wäschereien und Reinigungen,
  • Tankstellen, Kfz-Handel einschließlich Kfz-Teile- und Fahrradverkaufsläden, Werkstätten
  • Tabak-, E-Zigaretten- und Zeitungsverkaufsstellen,
  • Tierbedarf,
  • Babyfachmärkte,
  • der Fernabsatzhandel und der Großhandel.

Ab dem 1. März dürfen Baumschulen, Gartenmärkte, Gärtnereien und Floristikbetriebe öffnen.

All diese Geschäfte müssen weiterhin die Personenanzahl der Kunden begrenzen (nicht mehr als ein Kunde pro 10 m2 Verkaufsfläche bzw. pro 20 m2 ab 801m2 Verkaufsfläche).

Welche Dienstleistungen sind weiterhin möglich, welche untersagt?

Ab dem 1. März dürfen Friseurbetriebe wieder öffnen. Weitere körpernahe Dienstleistungen beispielsweise in Kosmetik-, Nagel- oder Tattoostudios müssen weiterhin geschlossen bleiben.

Ausgenommen vom Verbot sind medizinisch notwendigen Dienstleistungen. Medizinisch notwendig ist eine „Behandlungsmethode, wenn sie nach den objektiven medizinischen Befunden und wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Zeit der Behandlung vertretbar war (BGH, Urteil v. 12 März 2003, IV ZR 278/01).“ Das betrifft zum Beispiel die Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie. Das gilt aber auch für notwendige Anwendung im Bereich der Fußpflege oder Kosmetik (z. B. Akne-Behandlung). Ein Rezept ist nicht erforderlich. Rein kosmetische Behandlungen sind untersagt.

Weitere Dienstleistungsbetriebe wie beispielsweise Autovermietungen, Versicherungen, Banken usw. sind nicht geschlossen. Telekommunikationsdienstleistungen (Beratung, Vertragsmanagement, etc.) sind nicht zu schließen, müssen aber auch räumlich eindeutig vom Handel mit Telefonen, Zubehör und sonstigen Elektronikartikeln getrennt werden. Der Handel mit diesen bleibt geschlossen, was ggf. durch Teilschließungen sichergestellt werden muss.

Handwerks- und Reparaturbetriebe sind von der Schließung ebenfalls nicht umfasst.

Welche Arten von Fußpflege sind weiterhin möglich?

Im Rahmen der aktuellen Regelungen sind nur noch medizinisch notwendige Behandlungen erlaubt.

Unabhängig von der Verordnungslage im Zusammenhang mit Corona gilt folgendes:

Die fußpflegerischen Leistungen, und damit auch die medizinische Fußpflege, sind im Rahmen der allgemeinen rechtlichen Regelungen auch für (kosmetische) Fußpflegebetriebe zulässig, soweit es sich um keine heilkundlichen Tätigkeiten im Sinne des § 1 HeilprG handelt.

Damit sind insbesondere folgende Tätigkeiten auch für Betriebe der Kosmetik zulässig:

  • Zustand der Zehennägel beurteilen
  • Verfahren und Techniken zur Fuß- und Nagelpflege anwenden
  • Nagelhaut und Nägel behandeln
  • Nägel formen und gestalten
  • Vorbeugende Maßnahmen, insb. gegen Mykose durchführen
  • Haut- und Nagelveränderungen behandeln
  • Nagelwuchs durch Schneiden, Schleifen oder Tamponieren beheben
  • Krankhafte Veränderungen ermitteln und diese bei der Durchführung fußpflegerischer Maßnahmen berücksichtigen
  • Maßnahmen zur Vorbeugung von Zehenfehlstellungen anwenden
  • Nagelfehlstellungen unter Einsatz mechanischer Hilfsmittel beheben. 

Zur selbstständigen Aus- und Durchführung von präventiven, therapeutischen und rehabilitativen Behandlungen am gesunden, von Schädigungen bedrohten und geschädigten Fuß sind aber ausschließlich die Podologen sowie die nach dem Podologengesetz anerkannten „medizinischen Fußpfleger“ berechtigt. Hierzu zählen beispielsweise die Mykosebehandlungen, die Nagelbehandlungen, die Hyperkeratosenbehandlungen, das Taping der Füße, die Orthonyxie, die Orthesentechnik, die physikalische Unterstützung zur Wundbehandlung, die Nagelprothetik sowie die allgemeine und spezielle Fußpflege.

Sonstige verbleibende Dienstleistungen im Bereich der medizinischen Fußpflege, die nicht den Podologen vorbehalten sind, dürfen weiterhin von Fußpfleger/-innen durchgeführt werden, sofern diese medizinisch notwendig sind. Die Feststellung der medizinischen Notwendigkeit obliegt den Fußpfleger/-innen im Einzelfall. Ein Attest ist nicht Voraussetzung.

Reine kosmetische Fußpflege ist nach der Verordnung im geltenden Zeitraum jedoch untersagt.

Unter welchen Bedingungen dürfen Fahrschulen wieder öffnen?

Fahrschulen können für den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung für die Fahrerlaubnis geöffnet und betrieben werden, soweit die verantwortliche Person der Fahrschule nach ein angepasstes Infektionsschutzkonzept erstellt, vorhält und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorlegt.

Welche Einrichtungen müssen geschlossen bleiben bzw. schließen?

Jegliche Freizeiteinrichtungen sowie Unterhaltsangebote bleiben geschlossen.

Dazu gehören:

  • Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos,
  • Museen, Archive, Schlösser, Burgen und andere Sehenswürdigkeiten, Gedenkstätten,
  • Bibliotheken, mit Ausnahme der Medienausleihe und Hochschulbibliotheken
  • Ausstellungen und Messen jeder Art
  • Freizeitparks,bildungsbezogene Themenparks sowie Angebote von Freizeitaktivitäten und des Schaustellergewerbes,
  • zoologische und botanische Gärten, Tierparks,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen,
  • Prostitutionsstätten im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzesg, Bordelle und ähnliche Einrichtungen,
  • Schwimm-, Freizeit- und Erlebnisbäder sowie Thermen mit Ausnahme medizinisch notwendiger Angebote der Rehabilitation sowie des Trainings- und Wettkampfbetriebs
  • Familienferienstätten und Familienerholungseinrichtungen,
  • Saunen und Solarien
  • Fitness- Pilates und Yogastudios und ähnliche Einrichtungen mit Ausnahme medizinisch notwendiger Angebote der Rehabilitation
  • Tanzschulen, Ballettschulen, Musik- und Jugendkunstschulen, Musik- und Gesangsunterricht sowie vergleichbare Angebote,
  • Flugschulen und ähnliche Einrichtungen,
  • Sportangebote,
  • touristische Angebote wie Stadt- und Fremdenführungen, Kutsch- und Rundfahrten, Touristeninformationsbüros,
  • Sessellifte und Skilifte sowie
  • sonstige Angebote, Einrichtungen und Veranstaltungen, die der Freizeitgestaltung und Unterhaltung dienen.

Dürfen Veranstaltungen stattfinden?

Alle Veranstaltungen zu Unterhaltungszwecken sind untersagt.

Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauerinnen und Zuschauer stattfinden.

Sind private Feiern erlaubt?

Alle Veranstaltungen und Zusammenkünfte sind untersagt.

Was gilt für Versammlungen?

Für Versammlungen nach Art. 8 des Grundgesetzes und Art. 10 der Verfassung des Freistaats Thüringen gilt generell:

  • ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Teilnehmern oder Dritten muss durchgängig eingehalten werden
  • jeder Teilnehmende hat eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Ausnahme: Durchsagen der/der Versammlungsleiterin und Redebeiträge)
  • Versammlungen unter freiem Himmel sollen an einem festen Ort stattfinden und sind auf 500 Teilnehmende beschränkt
  • Versammlungen in geschlossenen Räumen sind auf 50 Teilnehmende beschränkt
  • Die verantwortliche Person muss zusammen mit der Anmeldung bei der zuständigen Behörde ein Infektionsschutzkonzept vorlegen und ist während der Versammlung für die Einhaltung verantwortlich

Überschreitet ein Landkreis/eine kreisfreie Stadt über einen längeren Zeitraum eine 7-Tages-Inzidenz von 200, dürfen bei Versammlungen unter freiem Himmel maximal 100 und in geschlossenen Räumen 25 Personen teilnehmen. Ab einer Inzidenz von 300 reduziert sich die Personenzahl nochmal auf 10 (außen und innen).

Wo gilt die erweiterte Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht ist auf die folgenden Bereiche erweitert:

  • in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder bei denen Besuchs- und Kundenverkehr (Publikumsverkehr) besteht
  • an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten und in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Personen auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten (Die konkreten Orte werden von den Kreisen und kreisfreien Städten festgelegt.)
  • vor Einzelhandelsgeschäften und Parkplätzen
  • bei Versammlungen und bei religiösen Veranstaltungen/Zusammenkünften
  • bei politischen und weltanschaulichen Veranstaltungen

Wo gilt die Pflicht eine medizinische bzw. qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen?

In den folgenden Situationen ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht für Personen ab 15 Jahren:

  • in Geschäften (von Kunden),
  • in Dienstleistungsbetrieben mit Publikumsverkehr,
  • im ÖPNV (von Fahrgästen und Kontrollpersonal),
  • bei Veranstaltungen und Zusammenkünften zu religiösen und weltanschaulichen Zwecken,
  • bei Sitzungen von kommunalen Gremien,
  • beim theoretischen und praktischen Unterricht in Fahrschulen (auch bei Prüfungen),
  • in medizinischen, physiotherapeutischen bzw. psychotherapeutischen Praxen oder ähnlichen Einrichtungen (Dies gilt sowohl für das Personal als auch die Patienten soweit dies nicht aufgrund der erforderlichen Untersuchung unmöglich ist, z. B. bei zahnärztlichen Untersuchungen.)

Was gilt alles als medizinische bzw. qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung?

Ziel ist, auf das Tragen von Gesichtsmasken mit einer höheren Schutzwirkung hinzuwirken. Dies sind vor allem sogenannten OP-Masken, die üblicherweise im medizinischen Bereich eingesetzt werden, sowie Atemschutzmasken, die als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) in bestimmten Bereichen der Wirtschaft oder Forschung verwendet werden müssen. Allen Masken ist gemeinsam, dass sie eine nachgewiesene Schutzwirkung haben, die über die einer einfachen Stoffmaske oder Communitiy-Maske hinausgeht. Deshalb wird in bestimmten Bereichen das Tragen dieser Masken vorgeschrieben.

Eine Übersicht, welche Maskentypen zulässig sind, finden Sie unter www.tmasgff.de/covid-19/faq/schutzmasken.

Bleiben Schulen und Kindergärten geschlossen?

Schulen und Kindergärten öffnen schrittweise ab dem 22. Februar 2021.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Thüringer Bildungsministerium: www.bildung.thueringen.de.

Welche Sonderregelung gibt es für die private Kinderbetreuung?

In fest organisierten privaten Gruppen ist die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren aus maximal zwei Haushalten erlaubt.

Voraussetzung hierfür ist, dass es sich nicht um eine geschäftsmäßige Betreuung handelt und diese unentgeltlich organisiert ist.

Was gilt für Einrichtungen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung?

Berufsschulen sind für den Präsenzunterricht geschlossen. Dasselbe gilt für außerschulische Einrichtungen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Ausnahmen:

  • Lehrgänge und Maßnahmen in außerschulischen Einrichtungen dürfen in Präsenzform durchgeführt werden, wenn diese in der beruflichen Ausbildung und Umschulung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung zur Sicherstellung der Berufsausbildung im Rahmen laufender Ausbildungsverträge und zur Vorbereitung und Durchführung der Zwischen- und Abschlussprüfungen notwendig sind.
  • In der beruflichen Fort- und Weiterbildung mit anerkanntem Abschluss und für Sach- und Fachkundeprüfungen aufgrund staatlicher Anforderungen für die Berufsausübung dürfen ebenso Lehrgänge und Maßnahmen für die Vorbereitung und Durchführung von entsprechenden Prüfungen stattfinden.
  • Die zur Durchführung der Lehrgänge und Maßnahmen erforderliche Internats- und Wohnheimunterbringung ist ebenso zulässig.

Welche anderen Einrichtungen/Angebote bleiben weiterhin geöffnet?

Folgende Einrichtungen bleiben beispielsweise weiterhin geöffnet (sofern nicht durch Allgemeinverfügungen aufgrund hoher Inzidenzen vor Ort anders bestimmt)::

  • Spielplätze
  • Beratungsangebote (z. B. Suchtberatung, Einzelcoaching etc.)
  • gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen
  • Mutter-Kind-Heime
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Therapeutische Einrichtungen/Angebote (z. B. Logopädie, Physiotherapie)

Was gilt für Alten- und Pflegeheime?

Regeln für Besuche

Jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner darf höchstens eine fest zu registrierende Besuchsperson pro Tag empfangen. Für alle Besucherinnen und Besucher ist das Tragen FFP2- Masken (oder vergleichbar) verpflichtend.    

Überschreitet ein Landkreis/eine kreisfreie Stadt eine 7-Tages-Inzidenz von 200, ist je Bewohner jeweils täglich nur ein fest zu registrierender Besuch gestattet. Die Besuchsperson darf in diesem Fall nicht von Besuch zu Besuch wechseln.

Besucher dürfen die Einrichtungen nur mit einem negativen Testergebnis betreten. Dies kann durch einen negativen Antigenschnelltest vor Ort erfolgen. Alternativ kann ein negativer PCR-Test als Nachweis vorgelegt werden. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Die Einrichtungen sind verpflichtet entsprechende PoC-Antigentests vorzuhalten und auf Verlangen des Besuchenden eine Testung bei diesem vorzunehmen.

Bei wiederholten Besuchen gilt:

  • Wenn der letzte Test (mit negativem Testergebnis) nicht länger als 48 Stunden zurückliegt, kann auf die Durchführung eines erneuten POC-Antigen-Schnelltests verzichtet werden.
  • Dies gilt entsprechend für medizinisch-therapeutische Besuche.

Regeln für Beschäftigte

Alle Beschäftigten in Einrichtungen der Pflege sind verpflichtet sich mindestens an drei verschiedenen Tagen pro Woche, in der der Beschäftigte zum Dienst eingeteilt ist auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen.. Beschäftigte bei (ambulanten) Pflegediensten müssen sich verpflichtend zwei Mal pro Woche testen lassen.

Auch für alle Mitarbeitenden (stationär und ambulant) gilt die Pflicht eine FFP2-Maske zu tragen.

Weitere Festlegungen

Tagespflegeeinrichtungen bleiben geschlossen.

Was gilt für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, wie z.B. Werkstätten?

Die Verordnung sieht im Bereich der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen keine Betretungsverbote oder Schließungen vor.

Wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Inzidenz so weit steigt, kann der Landkreis / die Kreisfreie Stadt Betretungsverbote oder Schließungen in der Allgemeinverfügung beschließen. Dies kann auch auf Grund eines örtlichen Ausbruchgeschehens notwendig werden. Bitte informieren Sie sich daher auch zusätzlich auf der Internetseite ihres Landkreises/ihrer kreisfreien Stadt.

Des Weiteren gilt:

  • Besucherinnen und Besucher müssen in Einrichtungen der Pflege und besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen sowie Angeboten der Eingliederungshilfe verpflichtend eine FFP2-Maske (oder vergleichbar) tragen.
  • Jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner darf höchstens eine Besuchsperson pro Tag empfangen.
  • Überschreitet ein Landkreis/eine kreisfreie Stadt eine 7-Tages-Inzidenz von 200, ist je Bewohner jeweils täglich nur ein fest zu registrierender Besuch gestattet. Die Besuchsperson darf in diesem Fall nicht von Besuch zu Besuch wechseln.
  • Besucher dürfen die Einrichtungen nur mit einem negativen Testergebnis betreten. Dies kann durch einen negativen PoC-Antigentest vor Ort erfolgen. Alternativ kann ein negativer PCR-Test als Nachweis vorgelegt werden. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Die Einrichtungen sind verpflichtet entsprechende PoC-Antigentests vorzuhalten und auf Verlangen des Besuchenden eine Testung bei diesem vorzunehmen. Bei wiederholten Besuchen gilt: Wenn der letzte Test (mit negativem Testergebnis) nicht länger als 48 Stunden zurückliegt, kann auf die Durchführung eines erneuten Antigenschnelltests verzichtet werden.
  • Alle Beschäftigten sind darüber hinaus verpflichtet sich zwei Mal pro Woche testen zu lassen.
  • Tagespflegeeinrichtungen bleiben geschlossen.

Dürfen sich Selbsthilfegruppen treffen?

Mit der Verordnung zu Sondermaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden Treffen zur gesundheitsbezogenen Selbsthilfe wie zur Prävention von Rückfällen bei suchtkranken Menschen nicht untersagt.

Selbsthilfegruppen sind essentieller Bestandteil einer präventiven Gesundheitspolitik in Thüringen, auf die auch in Pandemiezeiten nicht verzichtet werden darf. Die Treffen sollten wenn irgend möglich in den digitalen Raum verlegt werden.

Was gilt für Gastronomiebetriebe?

Restaurants, Bars, Cafés, Clubs, Diskotheken, Kneipen bleiben geschlossen. Weiter erlaubt ist die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause.

Nichtöffentliche Betriebskantinen werden geschlossen.

Ausnahmen:

  1. Mensen die vom Thüringer Studierendenwerk betrieben werden (nur für den nicht-öffentlichen Betrieb).
  2. Der Betrieb der Kantine ist zur Aufrechterhaltung der Arbeitsabläufe oder aufgrund der Beschaffenheit der Arbeitsplätze zwingend erforderlich, z. B. wenn Mitarbeiter die Speisen/Getränke nicht am eigenen Arbeitsplatz oder in Pausenräumen zu sich nehmen können.

Die Lieferung und die Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke bleibt auch hier weiterhin möglich.

Wie verhält es sich mit Autobahnraststätten?

Die Nutzung von Raststätten und Übernachtungsangeboten an Autobahnen im Zusammenhang ausschließlich beruflicher oder amtlicher Tätigkeit bleibt erlaubt.

Autobahnraststätten fallen nicht unter das Thüringer Gaststättengesetz und sind daher nicht durch die Thüringer Verordnung geschlossen. Ausgenommen von der Schließung sind ebenso Autohöfe bzw. Rasthöfe, da sie eine vergleichbare Funktion, nämlich die Versorgung von Reisenden und Fernfahrern, haben.

Sind private Reisen erlaubt?

Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Reisebusveranstaltungen zu touristischen Zwecken sind untersagt.

Insbesondere für Einreisende aus Hochrisikogebieten und Ländern in denen Varianten von SARS-CoV-2 grassieren, gelten verschärfte Regelungen. Unter www.tmasgff.de/covid-19/faq/einreise finden Sie weitere Informationen.

Welche Regeln gelten für den Freizeit- und Profisport?

Der Freizeitsport und der organisierte Sportbetrieb im Amateurbereich auf und in allen Sportanlagen ist untersagt.

Ausgenommen ist derIndividualsport unter freiem Himmel ohne Körperkontakt, also zum Beispiel Joggen, Reiten, Tennis, Golf, Leichtathletik, Schießsport und Radsport sowie weitere vergleichbare Sportarten, allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts.

Profisportveranstaltungen dürfen nur ohne Zuschauer stattfinden. Die Profisportvereine sowie Kaderathletinnen und –athleten dürfen weiter trainieren.

Gibt es Einschränkungen bei Hebammen-Leistungen?

Nein, in diesem Bereich gibt es keinerlei Einschränkungen.

Wie lange gelten diese zusätzlichen Maßnahmen?

Die getroffenen Maßnahmen gelten bis zum 15. März 2021.