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Informationen zur Coronaschutzimpfung

Antworten auf häufig gestellte Fragen

 
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Häufig gestellte Fragen

Covid-19-Impfungen in Thüringen

Wer wird wann geimpft?

Schutzimpfungen mit höchster Priorität haben Menschen ab dem 80. Lebensjahr sowie deren Pflegekräfte. Zur Gruppe mit höchster Priorität zählt auch medizinisches Personal mit sehr hohem Expositionsrisiko für das Coronavirus - insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und bei Rettungsdiensten. Auch Pfleger, deren Patienten ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben, zählen zu dieser Gruppe, etwa in der Transplantationsmedizin.

Wer aktuell bei der Terminvergabe in Thüringen an der Reihe ist, erfahren SIe unter www.tmasgff.de/covid-19/impfreihenfolge. Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Fragen und Antworten zur Coronavirus-Impfverordnung beantwortet das Bundesgesundheitsministerium aus seiner Internetseite: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-impfverordnung.html

Wo wird geimpft?

In Thüringen gibt es ein flächendeckendes und wohnortnahes Netzwerk an Impfstellen, vergleichbar dem der Bereitschaftsdienstpraxen und Abstrichstellen. Seit dem 03.02.21 sind 29 Impfstellen im Betrieb.

Zudem gibt es 15 mobile Impf-Teams, die aktuell sowohl Bewohner als auch Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen impfen.

Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, sollen vor allem mobilere Personen zusätzlich in vier großen Impfzentren geimpft werden. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits. Die Eröffnung der Impfzentren ist für Anfang März geplant.

Die Entscheidung für Impfstellen bzw. Impfteams fiel bundesweit insbesondere deshalb, weil ein aussichtsreicher Impfstoff von BioNTech/Pfizer besonders hohe Anforderungen an die Kühlung bei bis zu minus 80 Grad stellt. In der Regel verfügen Arztpraxen und Apotheken nicht über die dafür notwendigen Kühlaggregate. Insofern ist eine Verimpfung über die Hausarztpraxen zumindest in der Anfangsphase mit diesem speziellen Impfstoff nicht umsetzbar.

Die breite Bevölkerung soll nach Überführung in die Regelversorgung allerdings wie gewohnt in Arztpraxen geimpft werden.Voraussetzung hierfür ist, dass ausreichend Impfstoffe in Einzeldosen mit niedrigeren Anforderungen an die Kühlung zur Verfügung stehen.

Wann werden alte Menschen geimpft, die Zuhause gepflegt werden?

Pflegebedürftige Menschen durch mobile Impfteams Zuhause zu impfen ist derzeit aus technischen Gründen leider nicht möglich. Das hängt mit der schwierigen Lagerung und den eingeschränkten Transportmöglichkeiten des aktuell einzig verfügbaren Impfstoffs der Firma BioNTech/Pfizer zusammen.

Eine Impfung ist daher derzeit nur in einer Impfstelle möglich. Sobald ein Impfstoff mit geringeren Anforderungen zugelassen wird, sollen Impfungen regulär über die Hausärzte möglich sein.

Wie läuft die Terminvergabe ab?

Zum einen besteht die Möglichkeit unter www.impfen-thueringen.de online einen Termin (inkl. Folgetermin) zu vereinbaren.

Weiterhin besteht als Alternative die Möglichkeit, auch unter der Telefonnummer 03643/4950490 einen Impftermin zu vereinbaren.

Auf https://news.impfen-thueringen.de/ können Sie sich für den Impf-Newsletter der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringens anmelden, durch den Sie über frei werdende Impfkapazitäten zeitnah informiert werden.

Wie ist der Ablauf in den Impfstellen?

Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen hat den Ablauf in den Impfstellen in dem folgenden Dokument ausführlich beschrieben:
https://patienten.kvt.de/fileadmin/media2/Patientenportal_-_Fuer_Ihre_Gesundheit/4_116117/Corona/Impfen/3_20201201_Covid_19_Impfungen_Praesentation_Patienten.pdf

Wie sind die Impfstellen personell ausgestattet?

Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen werden für den Betrieb der Impfstellen rund 360 ärztlich und nichtärztliche Beschäftigte benötigt, um zwei Schichten von Montag bis Freitag besetzen zu können.

Bisher haben sich 500 Ärzte freiwillig für den Impfeinsatz gemeldet.

Ab wann sind Impfungen in Hausarztpraxen möglich?

Angestrebt ist der schnellstmögliche Übergang in die sogenannte zweite Phase. Nämlich die Phase der Regelversorgung. Das heißt, sobald großflächig Impfstoffe mit geringeren Anforderungen an die Lagerung und Logistik verfügbar sind, werden diese wie gewohnt über die Apotheken abgegeben und über die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte verimpft.

Die Impfstellen und mobilen Teams werden also gegebenenfalls nur für einen Übergangszeitraum benötigt, bis Impfstoffe für die Regelversorgung der gesamten Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Warum wurde die zweite Priorisierungsgruppe nochmal in drei Untergruppen aufgeteilt?

Weil wir nicht sofort allen Impfberechtigten der nächsten Priorisierung eine Impfung anbieten können, mussten wir innerhalb der zweiten Priorisierungsgruppe Zwischenstufen einbauen. Diese Zwischenstufen folgen den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Eine Übersicht über die konkrete Unterteilung haben wir hier veröffentlicht: www.tmasgff.de/covid-19/impfreihenfolge

Wie weise ich meine Berechtigung für die Impfung nach?

Ich habe eine Vorerkrankung

Nach der Impfverordnung der Bundesregierung benötigen Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen der Priorisierungsstufen zwei und drei (hohe bzw. erhöhte Priorität) ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine vorrangige Impfung nachweisen können. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Betreffende nicht schon aufgrund seines Alters bevorzugt Anspruch hat. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin.

Hinweis: Menschen mit Vorerkrankungen können Ihre Bestätigung auch telefonisch beim betreuenden Arzt anfordern und sich dann per Post zuschicken lassen.

Ich bin in einer medizinischen Einrichtung tätig

Sie benötigen eine schriftliche Bestätigung von Ihrem Arbeitgeber.

Ich bin in einer Grund-/Förderschulen oder einem Kindertageseinrichtungen tätig

Sie benötigen eine schriftliche Bestätigung Ihrer Tätigkeit. Diese erhalten Sie über die Einrichtung, in der Sie tätig sind, in Form eines personifizierten Berechtigungsscheins.

Ich bin eine enge Kontaktperson einer pflegebedürftigen Person

Kontaktpersonen müssen ihre Berechtigung formlos schriftlich bestätigen und unterzeichnen oder – falls möglich – von der betreuten Person bestätigen lassen.

Ist der Begriff „Pflegebedürftigkeit“ bei den impfberechtigten engen Kontaktpersonen von einem bestimmten Pflegegrad abhängig?

Nein, der Begriff der "Pflegebedürftigkeit" ist hier nicht an einen bestimmten Pflegegrad gekoppelt. Die betreffende pflegebedürftige Person muss entweder über 70 Jahre alt sein und/oder bestimmte Erkrankungen bzw. Behinderungen haben.

Ich arbeite in Thüringen, wohne aber in einem anderen Bundesland – kann ich dennoch in Thüringen geimpft werden?

Ja, das ist möglich. Voraussetzung ist, dass Sie aufgrund ihres Berufes impfberechtigt sind (Tätigkeit in einer medizinischen Einrichtung, Schule, Kindertageseinrichtung etc.).

Ich habe keine der genannten Vorerkrankungen, dennoch besteht bei mir ein sehr hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf – bekomme ich trotzdem einen Impftermin?

Eine Clearingstelle bzw. Anlaufstelle für Menschen mit seltenen Krankheiten befindet sich in Thüringen im Aufbau. Aktuell findet hierzu ein Abgleich der Länder statt.

 
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Wirkamkeit und Sicherheit

Wie sicher sind die Impfungen?

Wie wirksam und sicher sind die neuen Corona-Impfstoffe? Was passiert bei Nebenwirkungen? Antworten auf Fragen rund um die Wirksamkeit und Sicherheit der Corona-Schutzimpfung finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit.

 
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Weitere Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

Das Bundesministerium für Gesundeit informiert auf seiner Internetseite über das Thema Corona-Impfung in einem ausführichen FAQ. Hier erfahren Sie mehr zur Impfstoffentwicklung, Impfstofftypen und zur geplanten Organisation und Verteilung einer Corona-Schutzimpfung in Deutschland.

 
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Wichtige Links und Anlaufstellen