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Informationen zur Impfreihenfolge

 
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Wer kann aktuell einen Impftermin vereinbaren?

Personen in der Priorisierungsgruppe 1 (Höchste Priorität)

In der höchsten Priorisierungsgruppe werden aktuell weiterhin Personen über 80 Jahren, sowie Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches und pflegerisches Personal geimpft. Da die Personengruppe der unter 65-Järigen mittlerweile in der ersten Priorisierungsgruppe weitestgehend ausgeschöpft ist, werden hier die Impfungen bereits in der zweiten Priorisierungsgruppe fortgesetzt. Personen unter 65 Jahren, die in der ersten Priorisierungsgruppe sind, können selbstverständlich weiterhin einen Impftermin bekommen.

Personen unter 65 Jahren in der Priorisierungsgruppe 2.1 (Hohe Priorität)

Die zweithöchste Priorisierungsstufe wurde in drei 3 Untergruppen aufgeteilt. Diese bestimmen die Reihenfolge innerhalb dieser Gruppe. Eine Unterpriorisierung ist notwendig, da die zur Verfügung stehenden Impfstoffe aktuell nicht ausreichend sind, um allen Berechtigten zeitgleich ein Impfangebot zu machen. Aktuell können Personen, die in die Gruppe 2.1 fallen und unter 65 Jahre alt sind, zusätzlich zur Priorisierungsgruppe 1 einen Impftermin bekommen. Ab dem 1. März wird die Terminvergabe auch für unter 65-Jährige der Gruppe 2.2 geöffnet

 
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Unterpriorisierung Gruppe 2 - Hohe Priorität

Priorisierungsgruppe 2.1

Personal mit hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen mit Patientenkontakt

  • hausärztliche und pädiatrische Praxen
  • Medizinische Versorgungszentren
  • Personal in HNO-, Augen-, Zahn-Kliniken oder –Praxen, das nicht in die Priorität 1 gehört
  • Abstrichzentren
  • medizinisches Personal des Öffentlichen Gesundheitsdienstes mit Patientenkontakt

Personen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung in stationären oder teilstationären Einrichtungen

Tätige in der ambulanten oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung

Personen mit Down-Syndrom (Trisomie21)

Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind

Priorisierungsgruppe 2.2

Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf

  • Zustand nach Organtransplantation
  • aktive maligne hämatologische Erkrankungen
  • fortgeschrittene solide Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Tumorerkrankungen unter aktueller systemischer Therapie (ausgenommen ausschließlich antihormonelle Mono-therapie)
  • interstitielle Lungenerkrankungen, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  • psychiatrische Erkrankungen (bipolare Störung, Schizophrenie und schwere Depression)
  • Demenz (auch außerhalb von stationären und teilstationären Einrichtungen)
  • Diabetes mellitus mit einem HbA1c ≥ 58 mmol/mol bzw. ≥ 7,5 %,
  • Adipositas (BMI > 40 kg/m2)
  • chronische Lebererkrankungen inkl. Leberzirrhose
  • chronische Nierenerkrankungen
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht (Entscheidung durch Clearingstelle erforderlich)

Bewohnerinnen und Bewohner (falls im Impfalter) und Tätige in Gemeinschaftsunterkünften für vollziehbar Ausreisepflichtige, Flüchtlinge und Spätaussiedlern sowie in Obdachlosenunterkünften und Frauenhäusern (insbesondere dort untergebrachte Personen, Verwaltungspersonal, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Therapeutinnen und Therapeuten und Küchenpersonal)

Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von

  • einer nicht in einer Einrichtung lebenden pflegebedürftigen Person, die über 70 Jahre ist und/oder mindestens eine der oben genannten Vorerkrankungen hat. Die engen Kontaktpersonen werden von der pflegebedürftigen Person selbst oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden.
  • einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden.

Personal in medizinischen Einrichtungen mit moderatem Expositionsrisiko (umfasst sind jeweils auch Auszubildende und Studierende mit unmittelbarem Patientenkontakt)

  • Anderes medizinisches Personal in der ambulanten und stationären Versorgung mit Patientenkontakt und Kontakt zu Schwangeren (auch Hebammenpraxen, Geburtshäuser)
  • Heilmittelerbringer (z.B. Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie)
  • Reinigungspersonal in Praxen und Kliniken
  • Therapeutinnen und Therapeuten in Kliniken
  • Mitarbeitende der Einsatzdienste von Hausnotrufanbietern
  • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste
  • Personal in der Forensischen Psychiatrie

Personal in Positionen, die für die Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur besonders relevant sind

  • Krankenhaus-IT/EDV
  • Medizintechnik
  • Mitarbeitende an der Pforte
  • Küchenpersonal
  • angeschlossene Wäschereien
  • Mitarbeitende der Krankenhausapotheken
  • Personal in der Verwaltung
  • psychosozialer Dienst
  • Sterilgutversorgung

Personal des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ohne Patientenkontakt

Priorisierungsgruppe 2.3

Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind

Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind

 
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Stufenplan der Ständigen Impfkommission (STIKO)

 
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Bundesweite Einteilung der Priorisierungsgruppen

Impfverordnung des Bundes

Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen untergebracht oder tätig sind 
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen (Remissionsdauer mind. 5 Jahre), Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%), Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen