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Wichtige Hinweise und Anlaufstellen

Verhalten bei Krankheitsverdacht, Infektionsschutz und Beratungsangebote

 
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Mit AHA das Ansteckungsrisiko senken

Fakt ist:

  • Covid-19 verbreitet sich besonders dort, wo Menschen eng beisammen sind.
  • Menschen können die Krankheit verbreiten, ohne zu wissen, dass sie sie haben.
  • Die Krankheit wird durch Sprechen, Atmen, Husten oder Niesen übertragen.
  • Die AHA-Regeln sind wichtig und schützen uns vor einer Ansteckung.

Diese und weitere wichtige Informationen finden Sie auch auf der Seite infektionsschutz.de.

 
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AHA heißt:

Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen ein, mit denen Sie nicht zusammenleben.

  • Verzichten Sie auf Händeschütteln oder Umarmungen, wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden.
  • Tragen Sie Ihre Alltagsmaske, wenn Sie den Abstand nicht einhalten können.

Durch die Hygieneregeln können wir die Verbreitung von Corona- aber auch von Grippeviren verhindern:

  • Waschen Sie häufig und gründlich Ihre Hände mit warmem Wasser und Seife (Dauer: mindestens 20 Sekunden).
  • Husten und Niesen Sie nur ins Taschentuch oder in die Armbeuge.
  • Verwenden Sie Einmaltaschentücher.

Alltagsmasken oder Mund-Nasen-Bedeckung sind besonders wirksam, wenn möglichst viele Menschen sie tragen.

Hier ist die Alltagsmaske Pflicht:

  • in Bahnen, Straßenbahnen und Bussen,
  • in Taxifahrzeugen,
  • in Ladengeschäften.

Seit dem 1. Dezember gilt auch hier eine Maskenpflicht:

  • in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder bei denen Besuchs- und Kundenverkehr (Publikumsverkehr) besteht,
  • an belebten Orten in Innenstädten, also dort, wo viele Menschen auf engem Raum sind,
  • vor Einzelhandelsgeschäften und Parkplätzen,
  • in Arbeits- und Betriebsstätten,
  • wenn Sie den Mindestabstand von 1,5 Meter sicher einhalten können, gilt an Ihrem Arbeitsplatz keine Maskenpflicht,
  • bei religiösen Versammlungen,
  • bei politischen und weltanschaulichen Veranstaltungen.
 
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Schutzkonzepte

Je mehr Personen sich im öffentlichen Raum bewegen oder auf der Arbeit begegnen, desto höher ist das Infektionsrisiko – und damit das Risiko steigender Infektionszahlen und Überlastung des Gesundheitswesens. Daher sind flächendeckende Arbeitsschutzmaßnahmen und Hygienevorschriften einzuhalten.

Alle Informationen zu Hygienevorschriften und Arbeitsschutzmaßnahmen sowie spezielle Branchenregelungen für Thüringen haben wir auf einer Informationsseite zusammengefasst.

 
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Stündlich gründlich Lüften

Viele Ansteckungen mit Covid-19 finden im privaten Umfeld statt, also dort, wo wir uns sicher fühlen. Nach allem, was wir bisher wissen, ist das Risiko sich mit Covid-19 anzustecken besonders hoch in geschlossenen Räumen. Deshalb ist Lüften eine wichtige Maßnahme, wir erklären in diesem Text warum.

Aerosole sind flüssige Partikel die beim Atmen, Sprechen und Niesen ausgestoßen werden. Sie sind extrem leicht und extrem klein. Da sie so extrem leicht sind, sinken sie nicht sofort zu Boden und können über Stunden in der Luft herumschweben. Wenn wir Räume nicht lüften, bleiben die Aerosole in der Luft und werden mit der Zeit immer dichter. Da ist dann nach einer Weile buchstäblich dicke Luft im Raum.

Wir wissen mittlerweile, dass das Coronavirus über sogenannte Aerosole übertragen werden kann: ist eine infizierte Person im Raum, atmet sie infektiöse Partikel aus - eine gesunde Person im selben Raum atmet diese Partikel ein und kann so erkranken.

Beim Atmen stoßen wir nur wenige Partikel pro Sekunde aus. Wenn wir aber laut sprechen oder gar singen sind es schon wesentlich mehr Partikel pro Sekunde. Das sollten wir also vermeiden. Es ist unmöglich, genau vorherzusagen, ob eine Person jemand anderen ansteckt. Aber wir wissen, dass Menschen sich über Aerosole in der Luft in Innenräumen mit dem Coronavirus infizieren.

Lüften ist ein Weg, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Lüften bedeutet, dass man die Luft austauscht: frische Luft kommt rein, alte Luft geht raus. Es funktioniert vor allem gut in Kombination mit anderen Maßnahmen, z.B. Maske tragen.

Fazit: Um das Ansteckungsrisiko zu senken, lüften Sie stündlich gründlich. Maske tragen reduziert das Ansteckungsrisiko zusätzlich.

 
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Erklärvideo: Aerosole verstehen, Infektionen verhindern

 
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Verhalten bei COVID-19-Verdacht

Das Robert Koch-Institut hat eine Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht, wie man sich im Falle einer möglichen COVID-19-Erkrankungen verhalten soll.

Bei möglichen COVID-19-Symptomen gilt grundsätzlich:

  • Bleiben Sie zu Hause.
  • Meiden Sie jeden Kontakt, besonders zu Risikogruppen.
  • Rufen Sie an, bevor Sie einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen.

Wer mit einer Person Kontakt hatte, bei der COVID-19 durch ein Labor nachgewiesen wurde, soll sich bitte unmittelbar an das zuständige Gesundheitsamt wenden.

Das Robert Koch-Instituts hat zudem eine Übersicht mit häufig gestellten Fragen zusammengestellt. Diese Liste wird laufend aktualisiert.

Für Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden oder in häusliche Quarantäne begeben müssen, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe den Ratgeber "Tipps bei häuslicher Quarantäne" veröffentlicht. Hier finden Betroffene wichtige Informationen und Empfehlungen.

 
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Orientierungshilfen und Schaubilder

Drei Abbildungen untereinander: In der ersten Abbildung tragen zwei Personen, die sich gegenüber stehen beide keine Maske. Die linke Person ist infiziert. Die Viruspartikel schweben zwischen beiden Personen. In der zweiten Abbildung trägt die infizierte Person links eine Alltagsmaske. Die Zahl der Viruspartikel in der Luft sind deutlich reduziert. In der letzten Abbildung tragen beide Personen, sie sich gegenüber stehen eine Alltagsmaske. In dieser Situation ist das Ansteckungsrisiko am geringsten.
Schaubild: Mund-Nasen-Bedeckungen verringern das Ansteckungsrisiko
Flusschema Verhalten bei COVID-19-Symptomen
COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun?
 
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Erklärplakate zum Thema Infektionsschutz

Informationen für Kinder und Erwachsene

Das Deutsche Rote Kreuz Thüringen hat drei Informations-Plakate mit den wichtigsten Infektionsschutzregeln gestaltet. Ein Plakatset richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche und eines ist für Erwachsene.

Alle Plakate können kostenlos verwendet werden. Über den DRK Landesverband können zudem gedruckte Plakate geordert werden.

 
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Hilfetelefone und Beratungsangebote

Die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie – Kontaktverbote, geschlossene Kindergärten und Schulen, Quarantäneanordnungen - stellen uns alle vor besondere Herausforderungen. Manche Sorgen belasten die Seele besonders. Weil nicht jedes Haus ein Zuhause ist, sind telefonische Beratungsangebote im Moment noch wichtiger als sonst. Für alle, die Hilfe, Beratung oder Kontakt suchen, haben wir eine Übersicht über Hilfetelefone und Beratungsangebote zusammengestellt. Die Angebote arbeiten vertraulich und auf Wunsch auch anonym.

 
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Werden Sie aktiv

Seit Beginn der Corona-Pandemie im März dieses Jahres stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringer Pflegeheime und der Angebote für Menschen mit Behinderungen unter einer enormen Dauerbelastung. Die nun jedoch seit Wochen drastisch ansteigende Zahl neuer Corona-Infektionen führt dazu, dass sich die Lage in den Einrichtungen und Angeboten der Pflege und Eingliederungshilfe dramatisch zuspitzt. Immer häufiger erreichen Einrichtungen ihre Belastungsgrenzen oder arbeiten bereits über diese hinaus. In der aktuellen Situation wird daher jede helfende Hand in den Einrichtungen und Angeboten benötigt.

Wie kann ich konkret in einer Einrichtung helfen?

  • Pflegerische oder medizinische Fachkräfte, die eine Einrichtung unterstützen möchten, können sich unter www.pflegereserve.de registrieren.
  • Alle anderen Frewilligen können sich an die Thüringer Hotline der Arbeitsagentur wenden: 0361 302 2345. Sie erhalten dort von Mitarbeitern Kontaktdaten von Pflegeeinrichtungen in ihrer Nähe, die aktuell ganz konkreten Unterstützungsbedarf haben. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr zu erreichen.

Wer sich ehrenamtlich engagiert oder Hilfsangebote in Anspruch nimmt, erfährt gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität. Ihr Beitrag kann einen Unterschied machen!

 
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Prüfen Sie Fakten, bewahren Sie Ruhe

Im Netz kursieren immer wieder Falschmeldungen (Fake-News) zum Thema Covid-19. Diese Meldungen werden teilweise bewusst verbreitet, um Ängste und Unsicherheit zu schüren. Prüfen Sie daher immer genau, wer hinter Informationen im Internet steht und welche Ziele die Anbieter verfolgen.

Neben den Informationen auf dieser Seite, finden Sie auf den folgenden Seiten verlässliche Quellen für Ihre Fragen rund um das Thema Covid-19:

 
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Wichtige Links und Anlaufstellen