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Krankenhausversorgung

 
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Allgemeine Informationen

Die Krankenhäuser in Thüringen haben in den vergangenen Wochen ihre Behandlungskapazitäten zur Bewältigung der Corona-Pandemie umstrukturiert. Die intensivmedizinischen Kapazitäten wurden erheblich erweitert. Damit haben die Krankenhäuser den Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder vom 12. März 2020 umgesetzt. Planbare Operationen und Behandlungen wurden, soweit medizinisch vertretbar, abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben.

Infolge der Eindämmungsmaßnahmen  konnte die Ansteckungsrate so weit reduziert werden, dass vorsichtige Lockerungen im öffentlichen Leben möglich werden.

Im Interesse der Patienten sollen die Krankenhäuser nunmehr die für die Behandlung von COVID-19-Erkrankten vorgehaltenen Ressourcen unter Berücksichtigung des tatsächlichen Erkrankungsgeschehens anpassen und schrittweise wieder für reguläre und planbare Behandlungen nutzen. Gleichzeitig muss auch weiterhin die stationäre Versorgung der COVID-19-Erkrankten in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Pandemie gesichert werden.

 
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Intensivbetten/Beatmungskapazitäten

Krankenhäuser in öffentlicher, privater und frei-gemeinnütziger Trägerschaft in Thüringen sind verpflichtet, ihre intensivmedizinischen Kapazitäten oder Beatmungsmöglichkeiten dem Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI IntensivRegister) zu melden. Rechtsgrundlage hierfür ist § 9 Absatz 5 der Zweiten Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2.

Die Zahl freier Intensivbetten wird damit bundeseinheitlich und tagesaktuell über das DIVI IntensivRegister erfasst und kann öffentlich eingesehen werden.

 
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Thüringer Versorgungskonzept

Gemeinsam mit Prof. Dr. Mathias Pletz vom Universitätsklinikum Jena hat Gesundheitsministerin Heike Werner das Thüringer Rahmenkonzept zur sektorenübergreifenden Bewältigung der Coronakrise im Gesundheitssystem vorgestellt.

Das Rahmenkonzept bietet neben dem Thüringer Pandemieplan eine sektorenübergreifende Gesamtschau über vorhandene Fachkonzepte, Strategien und etablierten Maßnahmen zur Bewältigung des Pandemiegeschehens für das Gesundheitssystem. Es widmet sich u.a. den Fragen der ambulanten und stationären Versorgung, dem Pflegebereich, dem Testmanagement und der Beschaffung von Schutzausrüstung.