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Gemeinnnützige Einrichtungen

Hier finden Sie eine Übersicht über Hilfe- und Unterstützungsangebote für soziale Einrichtungen in Thüringen.

 
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Nothilfe für gemeinnützige Thüringer Einrichtungen

Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat seine Richtlinie vom 07. Juli 2020 zur Unterstützung gemeinnütziger Träger verlängert. Nunmehr können auch Schäden, die zwischen dem 01. Januar und dem 30. Juni 2021 entstehen oder entstanden sind, ersetzt werden.

Antragsberechtigt sind weiterhin Sozialverbände und –träger, Arbeitsmarkt- und Berufsbildungsträger sowie Geburtshäuser, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine existenzgefährdende Wirtschaftslage geraten sind.

Die Richtlinie sowie das entsprechende Antragsformular finden Sie auf der Seite der Thüringer Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung Thüringen (GFAW).

 
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Corona-Teilhabe-Fonds

für Inklusionsbetriebe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen

Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen waren in den vergangenen Monaten hart von den Folgen der Pandemie betroffen. Auch rund 900 Inklusionsbetriebe, in denen Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten, litten unter Schließungen und Umsatzausfällen. Viele dieser Unternehmen konnten bisher nur eingeschränkt oder gar nicht von Corona-Hilfen profitieren. Der Deutsche Bundestag hat daher beschlossen, für die genannten Institutionen 100 Millionen Euro bereit zu stellen. Dazu hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nun eine Förderrichtlinie erlassen und Verwaltungsvereinbarungen mit den Bundesländern, so auch mit Thüringen, getroffen.

Die wesentlichen Eckpunkte der Förderung sind:

  • Zuschüsse aus dem Corona-Teilhabe-Fonds bestehen aus einer Liquidationshilfe in Höhe von 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten, die nicht durch Einnahmen gedeckt sind.
  • Die Beilhilfe ist nicht von der Anzahl der Beschäftigten oder der Betriebsgröße abhängig.
  • Erstattungsfähig sind auch Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld oder anderweitig gedeckt sind.
  • Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn der Liquiditätsengpass bereits durch eine andere stattliche Förderung ausgeglichen ist.
  • Antragsformulare stehen ab dem 4. Januar 2021 auf der Webseite der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter zur Verfügung.

Details zum bundesweit einheitlichen Antragsverfahren, die formgebunden Antragsunterlagen, die dazu erlassenen Richtlinien und eine Zusammenstellung von FAQs sind unter dem Link https://www.integrationsaemter.de/100-Millionen/908c/index.html zu finden. Die Umsetzung des Programms erfolgt durch die Integrationsämter bzw. Inklusionsämter des jeweiligen Bundeslandes, in Thüringen das Integrationsamt Suhl.