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02-02/2026 Werkstatt „Inklusive Jugendhilfeplanung“

Werkstattreihe mit Terminen am 09.03.2026; 08.06.2026 und 16.11.2026

Die Werkstattreihe lädt Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner ein, die Umsetzung von Inklusion als Querschnittsaufgabe der Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam weiterzuentwickeln. In drei aufeinander aufbauenden Terminen werden zentrale Aspekte einer inklusiven Planungspraxis bearbeitet:
Termin 1 – Grundlagen und gemeinsame Verständigung
Was bedeutet Inklusion für die Jugendhilfeplanung?
Der Auftakt dient der gemeinsamen Klärung von Begriffen, rechtlichen Grundlagen (UN-BRK, SGB VIII, Kinderrechte) und Spannungsfeldern zwischen Jugend- und Eingliederungshilfe. Anhand von Beispielen und Diskussionen werden unterschiedliche Verständnisse von Inklusion sichtbar gemacht und erste Ansatzpunkte für inklusive Planung gesammelt.
Termin 2 – Steuerung und Angebotslandschaft
Wie lassen sich inklusive Strukturen gestalten?
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Steuerung, Angebotsentwicklung und Kooperation inklusiv gedacht werden können. Impulse zu Sozialraumorientierung, Netzwerkmanagement und Empowerment werden mit Praxisfällen verknüpft, um Strategien für eine inklusive Angebotslandschaft zu entwickeln.
Termin 3 – Qualität, Beteiligung und Perspektive
Wie wird Inklusion zum Qualitätsmerkmal in der Planung?
Der Abschluss widmet sich der Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Eltern sowie der Entwicklung von Qualitätskriterien für inklusive Angebote. Ziel ist die Erarbeitung einer gemeinsamen „Roadmap Inklusion“ für die eigene Planungspraxis.

Schwerpunkte:

  • Gemeinsames Inklusionsverständnis entwickeln – Auseinandersetzung mit rechtlichen Grundlagen, Begrifflichkeiten und Haltungsfragen der inklusiven Jugendhilfeplanung.

  • Übersetzung des Inklusionsgedankens in Planung und Steuerung – Entwicklung von Strategien, wie Inklusion in Planungsprozesse, Steuerungsinstrumente und Angebotsentwicklungen integriert werden kann.

  • Analyse der Angebotslandschaft – Identifikation von Barrieren, Ressourcen und Handlungsfeldern für eine inklusive Angebotsstruktur im Sozialraum.

  • Beteiligung und Kooperation stärken – Förderung von Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Familien sowie Ausbau von Schnittstellen zwischen Jugendhilfe, Schule, Gesundheit und Eingliederungshilfe.

  • Qualität und Perspektive sichern – Entwicklung von Qualitätskriterien und Indikatoren für inklusive Planungspraxis sowie Erarbeitung einer „Roadmap Inklusion“ als Zukunftsstrategie.

Zielgruppe: Jugendhilfeplaner*innen der Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte
   
verfügbare Plätze: 15
   
Uhrzeit:  
   
Referent*in: N. N. 
   
Veranstaltungsort: wird mit der Einladung bekanntgegeben
   
Kosten:  
   
Anmeldeschluss:  
   
verantwortlich: Yvonne Hager

 


 
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Wichtiger Hinweis:
Bitte wählen Sie vor dem Absenden des Formulars aus dem Drop-Down-Menü die entsprechende Fortbildung aus.

 
 
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