Zum heutigen Verhandlungsstart der Einigungsstelle zwischen dem Zalando-Konzern und dem Betriebsrat erklärt die Thüringer Arbeitsministerin Katharina Schenk:
„Das Scheitern der bisherigen Verhandlungen bedauere ich. Die Beschäftigten haben Klarheit und Augenhöhe verdient. Denn sie haben Zalando groß gemacht, mir ihrer täglichen Arbeit, ihrer Bereitschaft zum Schichtbetrieb und ihrer Loyalität. Zum Dank fährt der Konzern in Thüringen offenbar ein Extra-Sparprogramm, welches nach Angaben des Betriebsrats nicht einmal mit den Sozialplänen an anderen Standorten mithalten kann (z.B. Berlin). Da werden Millionen in das Sportsponsoring gesteckt, während tausende Beschäftigte im Stammwerk in Erfurt auf eine Anerkennung ihrer langjährigen Leistungen warten und weiter in eine ungewisse Zukunft blicken. Ich hoffe und wünsche den Beschäftigten, dass die Einigungsstelle nun zügig tragfähige Lösungen bringt. Mir ist dabei besonders wichtig, dass diese Lösungen nachhaltig sind. Wir dürfen nicht nur über Abfindungen sprechen, sondern auch über Qualifizierung. Der Konzern trägt eine Verantwortung für die Zukunft seiner Beschäftigten, so wie sie jahrelang Verantwortung für den Konzernerfolg getragen haben.“