Gesundheits- und Familienministerin Schenk: „Unverzichtbare Hilfe für werdende Eltern und junge Familien.“
Anlässlich des Internationalen Tags der Hebammen hebt die Thüringer Gesundheits- und Familienministerin Katharina Schenk die wichtige Bedeutung der Geburtshelferinnen hervor:
„Die Ursprünge des Hebammenberufs reichen viele tausend Jahre zurück und trotzdem sind Hebammen auch heute noch mit vielen Herausforderungen konfrontiert – vom Kampf um Handlungskompetenzen bis hin zur Anerkennung ihres großen Erfahrungsschatzes und Fachwissens. Fakt ist: Hebammen sind eine unverzichtbare Hilfe für werdende Eltern und junge Familien. Sie überwachen die Schwangerschaft, unterstützen bei der Geburt und stehen in den ersten Tagen nach der Geburt mit Rat und Tat zur Seite. Das kann man kaum genug würdigen.
Umso wichtiger ist es, für beste Rahmenbedingungen in Krankenhäusern und auch in der Selbständigkeit zu sorgen. Dabei stehen wir im Spannungsfeld zwischen Versorgungsqualität bei einer abnehmenden Anzahl an Geburten auf der einen Seite und Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung auf der anderen. Deshalb wollen wir den Runden Tisch ‚Geburt und Familie‘ fortführen und gemeinsam mit allen wesentlichen Beteiligten diskutieren, wie wir Qualität und Erreichbarkeit auch zukünftig zusammenbringen können. Keine werdende Mutter sollte sich abgehängt fühlen, weil die nächstgelegene Geburtshilfe zu weit weg ist. Neuartigen Konzepten, wie Hebammengeleiteten Kreißsälen oder Hebammenversorgungszentren, stehe ich sehr offen gegenüber.“
Der Internationale Hebammentag wird seit 1991 jedes Jahr am 5. Mai begangen, um Hebammen und ihre Arbeit zu ehren und auf ihre Bedeutung für die Gesellschaft hinzuweisen.