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Seniorinnen und Senioren

Die gesellschaftliche Rolle von Seniorinnen und Senioren hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Zusammen mit der höheren Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Lebensjahre, in denen Menschen aktiv und gesund unsere Gesellschaft gestalten können.

 
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Seniorenpolitisches Konzept

Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung wird in den nächsten Jahren im gesamten Bundesgebiet erheblich zunehmen. Mit der demographischen Entwicklung ist die Chance verbunden, die Kenntnisse und Erfahrungen älterer Menschen individuell und gesamtgesellschaftlich zu nutzen. Menschen wollen Verantwortung für die eigene und nachfolgende Generationen übernehmen – auch und gerade im Alter. Sie wollen sich aktiv einbringen.

Der Freistaat Thüringen hat deshalb 2009 ein Seniorenpolitisches Konzept in Auftrag gegeben. Hier wurden folgende sechs Aktionsfelder beleuchtet:

1. Altersgerechtes Wohnen und Mobilität
2. Gesundheit, Pflege und Hospizarbeit
3. Arbeitsmarkt und finanzielle Sicherheit
4. Information und Beratung
5. Gesellschaftliches Engagement und Ehrenamt
6. Bildung und Sport

Ziel des Konzepts war und ist es, Rahmenbedingungen für Selbstbestimmung und Mitgestaltung im Alter zu schaffen und die Solidarität der Generationen untereinander zu stärken. Im Fokus stehen daher mehr als nur rein statistische Beschreibungen – das Konzept behandelt Grundsatzfragen der Seniorenpolitik und soll in diesem Zusammenhang als langfristige Zielplanung dienen.

 
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Seniorenbericht

Damit die Lebenswirklichkeit der Seniorinnen und Senioren im Freistaat auch in die Seniorenpolitik des Landes einfließt, ist im Thüringer Seniorenmitwirkungsgesetz festgeschrieben, dass die Landesregierung alle fünf Jahre dem Landtag über die Lage der Seniorinnen und Senioren im Freistaat berichtet.

Der Erste Seniorenbericht von 2014 zeichnet ein Gesamtbild der Lebenssituation älterer Menschen in Thüringen. Er gibt Anregungen in Form von Handlungsimpulsen, Vorschlägen und Lösungsansätzen und regt darüber hinaus zu einem ressortübergreifenden Austausch an. Der Seniorenbericht dient damit als Entscheidungsgrundlage für zukünftiges seniorenpolitisches Handeln in den Gremien der Landesregierung.

 
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Seniorenmitwirkung

Mit dem Thüringer Seniorenmitwirkungsgesetz hat die Landesregierung Rahmenbedingungen geschaffen, die eine aktive und nachhaltige Teilhabe von Seniorinnen und Senioren ermöglichen. Thüringer Kommunen werden zur Bildung von Seniorenbeiräten und zur Wahl von Seniorenbeauftragten angeregt, die in Entscheidungsprozesse auf kommunaler und Landesebene einbezogen werden.

Ein zusätzliches Gremium für Seniorinnen und Senioren in Thüringen ist der Landesseniorenrat. Seit 2013 befördert dieser die Meinungsbildung und den Erfahrungsaustausch und vertritt die Interessen von Seniorinnen und Senioren im Freistaat. Das Land Thüringen unterstützt die Arbeit des Landesseniorenrates und stellt den Landkreisen und kreisfreien Städten finanzielle Mittel zur Förderung der Tätigkeit und der Projekte der ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten und Seniorenbeiräte zur Verfügung.

 
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Landesseniorenrat

Der Landesseniorenrat Thüringen ist ein Gremium der Meinungsbildung, der Interessenvertretung und des Erfahrungsaustausches auf dem Gebiet der Seniorenpolitik für die kommunalen Seniorenbeiräte, die Seniorenbeauftragten der Landkreise und für die Senioren des Freistaates Thüringen.