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Medieninformationen

Die Unternehmen in Thüringen setzen auf Weiterbildung und beziehen dabei verstärkt Geringqualifizierte ein. Das ist ein Ergebnis des aktuellen IAB-Betriebspanels 2018, dessen Basis eine Unternehmensbefragung bildet. Das Panel gibt seit Jahren Hinweise zu wichtigen Handlungsfeldern der Arbeitsmarktpolitik und der Fachkräftegewinnung, wie die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), heute in Erfurt betont. Deshalb lasse das Thüringer Arbeitsministerium durch eine Aufstockungsstichprobe jährlich auch einen repräsentativen Länderbericht Thüringen erstellen.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Thüringen hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Diese Entwicklung hielt auch im Jahr 2018 weiter an. Zuletzt (September 2018) waren in Thüringen 816.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das entspricht einem Anstieg um 13 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005. Auch für die Zukunft gehen die Unternehmen von einer positiven Beschäftigtenentwicklung aus.

Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt spielt sich vor dem Hintergrund einer gegenläufigen demographischen Entwicklung ab. Zwischen 2005 und 2018 ging die Bevölkerung in Thüringen um 191.000 Personen zurück (- 8 Prozent). Die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter (15 bis 65 Jahre) sank im selben Zeitraum sogar um 298.000 (- 18 Prozent). Auch zukünftig wird sich die Zahl der Erwerbspersonen in Thüringen verringern.

Bedeutung ausländischer Beschäftigter für den Arbeitsmarkt nimmt zu

Bereits in den vergangenen Jahren wäre der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Thüringen ohne den Zuzug ausländischer Arbeitskräfte nicht möglich gewesen. Zwischen 2005 und 2018 stieg ihre Zahl von ursprünglich 5.500 Personen auf 42.500 an. Der überwiegende Anteil stammt aus den osteuropäischen Nachbarstaaten, die seit 2005 Mitglied der EU sind. Allerdings sind inzwischen auch mehr als 5.000 Menschen aus den acht Asylhauptherkunftsländern (u.a. Syrien, Afghanistan, Irak, Iran) in Thüringen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Ministerin Werner sagt dazu: „Menschen aus dem Ausland kompensieren den Rückgang des inländischen Erwerbspersonenpotenzials. Auch die Ergebnisse des aktuellen Betriebspanels zeigen die zunehmende Bedeutung ausländischer Beschäftigter für die Fachkräftesicherung in Thüringen.“

Facharbeiter/-innen bilden das Rückgrat der Thüringer Wirtschaft

Die Thüringer Wirtschaf ist traditionell von kleinen und mittleren Betrieben geprägt, in denen vor allem Facharbeiter/-innen beschäftigt sind. Knapp drei Viertel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Freistaat verfügen über einen Berufsabschluss, weitere 13 Prozent sind Hochschulabsolventinnen und -absolventen. Auch die Ergebnisse des aktuellen Betriebspanels bestätigen den hohen Anteil qualifizierter Fachkräfte in der Thüringer Wirtschaft: 86 Prozent aller Beschäftigten gehen einer Arbeit nach, die mindestens einen anerkannten beruflichen Abschluss erfordert (davon 72 Prozent mit Berufsausbildung und 14 Prozent hochqualifizierte Tätigkeiten). In Westdeutschland liegt der Anteil deutlich niedriger (76 Prozent).

 

Arbeitsministerin Werner hebt hervor: „Auch zukünftig werden vor allem Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung in der Thüringer Wirtschaft dringend gebraucht. Darauf verweist neben dem Betriebspanel auch die Fachkräftestudie meines Ministeriums. Fast acht von zehn Arbeitskräften (79 Prozent), die Unternehmen bis zum Jahr 2030 im Freistaat benötigen, sollen über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. In Ostdeutschland (66 Prozent) und vor allem in Westdeutschland (52 Prozent) ist dieser Anteil deutlich niedriger.“

Berufsausbildung bleibt Grundlage der Fachkräftesicherung

Jedes Jahr nehmen mehr als 8.000 Auszubildende in Thüringen an Abschlussprüfungen des dualen Berufsbildungssystems teil. Knapp die Hälfte der Unternehmen im Freistaat besitzt eine Ausbildungserlaubnis. Von diesen beteiligte sich 2018 knapp die Hälfte an der Ausbildung (48 Prozent). Damit stellt die Berufsausbildung die Grundlaged der Fachkräftesicherung dar.

Bei den Ausbildungszahlen ist ein Rückgang zu verzeichnen. Hauptursache dafür ist der fortschreitende demographische Wandel, der sich in Thüringen besonders deutlich zeigt. Zwischen den Schuljahren 2005/2006 und 2017/2018 ging die Zahl der Schulabgänger/-innen um mehr als 10.000 Personen auf zuletzt etwa 17.500 zurück. In der Folge fällt es Unternehmen schwerer, angebotene Ausbildungsplätze zu besetzen. Der Erfolg bei der Gewinnung von Auszubildenden steigt in der Regel mit der Betriebsgröße. Kleine Betriebe haben mehr Probleme, genügend Auszubildende zu finden.

 

Ministerin Werner macht deutlich: „Eine Berufsausbildung lohnt sich! Im Jahr 2018 betrug die Übernahmequote in Thüringen 70 Prozent. Der gestiegene Fachkräftebedarf und der demographische Wandel haben die Arbeitsmarktsituation für Menschen mit Berufsausbildung weiter verbessert.“

Weiterbildungsbeteiligung ist angestiegen

Neben der Berufsausbildung setzen die Unternehmen zur Fachkräftesicherung verstärkt auf Fort- und Weiterbildung. Zwischen 2005 und 2018 stiegt der Anteil der Beschäftigten mit Weiterbildungsbeteiligung von 29 Prozent auf 40 Prozent. Im vergangenen Jahr profitierten Beschäftigte mit einem Hochschulabschluss (64 Prozent Weiterbildungsbeteiligung) oder einem Berufsabschluss (43 Prozent) noch deutlich häufiger von Weiterbildungen als Beschäftigte mit einfachen Tätigkeiten (28 Prozent). Doch in diesem Segment der Beschäftigten hat sich die Weiterbildungsbeteiligung in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt (2005: nur 12 Prozent). Zielgerechte Fort- und Weiterbildung hilft, den Fachkräftebedarf so passgenau wie möglich decken zu können.

Löhne und Gehälter steigen, Lohnlücke ist noch nicht geschlossen

Die hohe Nachfrage nach Fachkräften spiegelt sich auch in der Entwicklung der Löhne und Gehälter wider. Vollzeitbeschäftigte erzielten in Thüringen im Jahr 2018 einen durchschnittlichen Monatsbruttoverdienst von knapp 2.700 Euro und damit monatlich 600 Euro mehr als im Jahr 2005. Dennoch existiert noch immer eine Lohnlücke im Vergleich zu Westdeutschland: die monatlichen Bruttodurchschnittslöhne lagen vergangenes Jahr im Freistaat um 20 Prozent niedriger als im Westen. Im Vergleich zum Jahr 2017 ging die Lohnlücke allerdings um vier Prozentpunkte zurück.

 

Obwohl die Tarifbindung in Thüringen im Jahr 2018 um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr anstieg (von 18 Prozent auf 20), ist sie im langjährigen Trend rückläufig. Gleiches trifft zwar auch für Deutschland zu, doch liegt der Anteil der tarifgebundenen Betriebe im bundesdeutschen Durchschnitt (29 Prozent im Jahr 2018) noch immer deutlich über jenem in Thüringen. Das hat Auswirkungen auf den Anteil der von Tarifverträgen erfassten Beschäftigten, der in Gesamtdeutschland deutlich über dem Thüringer Wert liegt (56 Prozent in Deutschland zu 45 Prozent im Freistaat).

Heike Werner verweist auf den Zusammenhang: „Die niedrigeren Löhne sind auch eine Folge der niedrigen Tarifbindung in Thüringen. Im vergangenen Jahr haben wir bei der Tarifbindung zumindest eine Stabilisierung und einen geringen Anstieg erreichen können. Hier haben wir noch deutlich Luft nach oben, um damit auch Fachkräfte gewinnen und hier binden zu können.“

Hintergrund

Das IAB-Betriebspanel ist die einzige für alle Betriebsgrößen und Branchen repräsentative Unternehmensbefragung in Deutschland. Der Freistaat Thüringen hat sich bereits zum 23. Mal mit einer Aufstockungsstichprobe daran beteiligt. Durch die Ergebnisse des Betriebspanels wird die amtliche Statistik nicht nur ergänzt: in einigen Punkten ist es sogar die einzige Datenquelle für Aussagen auf Betriebsebene.

Für den Länderbericht Thüringen lagen 2018 auf Stichprobenbasis über 1.000 Befragungsergebnisse vor. Sie sind repräsentative für die knapp 59.000 Betriebe mit mindestens einem oder einer sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Thüringen.

Mit dem thüringenspezifischen Länderbericht sind inzwischen in einer langen Zeitreihe repräsentative Ergebnisse zur Entwicklung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes im Freistaat vorhanden.

Neben den jährlich dargestellten Themen wie Fachkräftebedarf, betriebliche Weiterbildung und Tarifbindung gibt es in jeder Befragungswelle (also in jedem Jahr) inhaltliche Schwerpunkte. Im aktuellen Betriebspanel sind das die Erfahrungen mit der Beschäftigung von geflüchteten Menschen und das mobile Arbeiten.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) ist bundesweiter Gesamtprojektleiter des IAB-Betriebspanels.

 

www.tmasgff.de/fileadmin/user_upload/Arbeit/Dateien/Aktuelles/IAB-Betriebspanel_2018_Internet.pdf

16.08.2019 | Medieninformation 175

„CDU steht auf der Bremse“: Staatssekretärin Feierabend kritisiert Stillstand bei der Grundrente

„Die Bundesregierung tritt bei der im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD angekündigten Grundrente seit Monaten auf der Stelle“, kritisiert Ines Feierabend, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, heute in Erfurt. Eine Lösung sei immer noch nicht in Sicht. Vor allem die CDU stehe auf der Bremse.

Staatssekretärin Feierabend sagte: „Nicht einmal den butterweichen Kompromiss aus dem Koalitionsvertrag können die drei Parteien umsetzen. Bereits da ist die Gemeinsamkeit aufgebraucht. Dass die CDU jetzt aus dem Thema noch ein politisches Geschäft machen will, um eine Bedürftigkeitsprüfung durchzusetzen, ist völlig untauglich. Damit wird der Politikverdrossenheit direkt Vorschub geleistet. Daran ändern auch die wohlklingenden Worte der ostdeutschen CDU-Landesvorsitzenden nichts, die offenbar nicht einmal in der eigenen Partei eine Mehrheit finden. Notwendig ist ohnehin eine Grundrente, die den Namen auch verdient. Dazu gehört zwingend das Kriterium der Armutsfestigkeit. Eine Stigmatisierung der Betroffenen durch eine entwürdigende Bedürftigkeitsprüfung darf es nicht geben.“

31.07.2017 | Medieninformation 174

Arbeitsministerin Werner: „Langzeitarbeitslosigkeit ist in Thüringen gegen den Saisontrend zurückgegangen“

Auch in Thüringen ist im Juli die Arbeitslosigkeit saisonbedingt leicht angestiegen. Darauf macht heute in Erfurt Arbeitsministerin Heike Werner (DIE LINKE) aufmerksam. Die Arbeitslosenquote lag im Juli im Freistaat bei 5,2 Prozent und damit um 0,1 Prozent höher als im Vormonat. Ende Juli waren 58.117 Frauen und Männer in Thüringen arbeitslos gemeldet.

Der leichte Anstieg resultiert zum einen aus der typischen Wechselsituation zwischen Schuljahresende und Ausbildungsbeginn bei jungen Menschen. Auch eine aktuell etwas verhaltenere Fach- und Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen aufgrund der konjunkturellen Eintrübung spielt eine Rolle.

Trotz dieses Trends ist die Langzeitarbeitslosigkeit in Thüringen weiter zurückgegangen. Der Rückgang zum Vormonat (Juni 2019) beträgt 1,3 Prozent, der Rückgang zum Vorjahresmonat (Juli 2018) sogar 13,7 Prozent. Ende Juli gab es in Thüringen 17.992 Langzeitarbeitslose, 2.850 weniger als vor einem Jahr. Ministerin Heike Werner führt das auf die verstärkten Anstrengungen im Rahmen der Arbeitsförderprogramme des Landes zurück. Auch das von Thüringen immer wieder geforderte und inzwischen auf Bundesebene in Kraft getretene Teilhabechancengesetz mit den entsprechenden Fördermöglichkeiten wirke sich aus.

Ministerin Werner sagte: „Die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarktes in Thüringen ist nach wie vor solide. Ich gehe davon aus, dass wir ab September auch wieder eine positive Bewegung bei den angebotenen Stellen und eine stabile Arbeitslosenquote von um die 5 Prozent haben.“

Sorge bereitet die Schere zwischen Angebot und Nachfrage bei den Ausbildungsstellen. Die demografische Entwicklung schlägt hier weiter durch. Derzeit stehen den noch nicht vermittelten Bewerberinnen und Bewerbern jeweils 2,38 angebotene Ausbildungsstellen gegenüber. Diese Quote betrug im vorigen Ausbildungsjahr (2017/18) 2,28 und ein weiteres Jahr früher (Ausbildungsjahr 2016/17) 1,95. „Wir haben hier leider eine Entwicklung, die dazu führt, dass ein erheblicher Teil der angebotenen Ausbildungsplätze nicht besetzt werden kann“, so die Arbeitsministerin. Damit verschlechtert sich die Fachkräftesituation. „Gleichzeitig sieht man, dass gerade die duale, betriebliche Berufsausbildung in Thüringen sehr gute Chancen für eine berufliche Karriere bietet und eine gute Alternative zu einem Studium ist. Auszubildende sind gesucht und werden umworben“, betonte die Ministerin abschließend.

30.07.2019 | Medieninformation 173

Terminankündigung

Sozialministerin Heike Werner am Donnerstag auf Sommertour im Kreis Sömmerda

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), setzt am Donnerstag ihre Sommertour zum Landesprogramm Familie/Landesprogramm solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ) durch Thüringen fort. Sie besucht an diesem Tag Einrichtungen im Kreis Sömmerda.

Beide Termine sind medienöffentlich. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind eingeladen, teilzunehmen und anschließend mit Ministerin Werner sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Einrichtungen zu sprechen. Die Termine eignen sich auch zur Bildberichterstattung.

Was:                    Petri-Kirchgemeinde
Termin:                 Donnerstag, 1. August 2019, 13:00 Uhr
Ort:                      Marktplatz 5, 99610 Sömmerda

Was:                   Tafel Sömmerda
Termin:                Donnerstag, 1. August 2019, 14:00 Uhr
Ort:                     Am Rothenbach 45, 99610 Sömmerda

Ministerin Heike Werner sagte vorab: „Während meiner Sommertour nehme ich mir bewusst Zeit für vielfältige Gespräche mit den Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich in soziale Projekte einbringen. Nur mit engagierten Akteurinnen und Akteuren lässt sich die soziale Infrastruktur vor Ort aufrechterhalten. In diesem Jahr steht unser Landesprogramm Familie und seine Umsetzung im ländlichen Raum im Mittelpunkt meiner Sommertour.“

In der Petri-Kirchgemeinde informiert sich Ministerin Werner über einen Ausflug für Familien, der im Rahmen des Landesprogramms Familie/LSZ gefördert wurde.

In der Tafel Sömmerda wird Ministerin Werner Lebensmittel ausgeben (bis 15:00 Uhr).

 

29.07.2019 | Medieninformation 172

Terminankündigung

Sozialministerin Heike Werner am Mittwoch auf Sommertour im Kyffhäuserkreis

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), setzt am Mittwoch ihre Sommertour zum Landesprogramm Familie/ Landesprogramm solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ) durch Thüringen fort. Sie besucht an diesem Tag Einrichtungen im Kyffhäuserkreis.

Alle drei Termine sind medienöffentlich. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind eingeladen, an den Rundgängen teilzunehmen und anschließend mit Ministerin Werner sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Einrichtungen bzw. Unternehmen zu sprechen. Alle Termine eignen sich auch zur Bildberichterstattung. Während des Termins im Kindergarten „Arche Noah“ findet ein Auftaktgespräch mit den Medien statt.

Was:                     Evangelischer Kindergarten „Arche Noah“
Termin:                  Mittwoch, 31. Juli 2019, 10:00 Uhr
Ort:                       Mühlgasse 1, 99706 Sondershausen OT Großfurra

Was:                     Hachelbicher Sportverein
Termin:                  Mittwoch, 31. Juli 2019, 12:00 Uhr
Ort:                       Mühlweg 9, 99707 Kyffhäuserland OT Hachelbich

Was:                     Jugend- und Schülertreff „JuST“ (Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V.)
Termin:                  Mittwoch, 31. Juli 2019, 14:00 Uhr
Ort:                       Ferdinand-Schlufter-Straße 48, 99706 Sondershausen

Ministerin Heike Werner sagte vorab: „Wie in den Vorjahren dient meine Sommertour dazu, viele soziale Projekte und die engagierten Menschen, die hinter ihnen stehen, kennenzulernen. Schwerpunkt ist diesmal unser Landesprogramm Familie mit seinen vielfältigen Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für die soziale Infrastruktur insbesondere im ländlichen Raum.“

Der Kindergarten „Arche Noah“ gehört zu den Thüringer Eltern-Kind- Zentren (ThEKiZ), Kindertageseinrichtungen mit besonders ausgeprägter Familien- und Sozialraumorientierung, die im Rahmen einer Landesstrategie durch das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie entwickelt, ausgebaut und gefördert werden (inzwischen im Rahmen des Landesprogramms Familie/LSZ). Ministerin Werner wird zunächst eine Plakette ThEKiZ enthüllen (Möglichkeit für ein Medienfoto) und dann in einem Rundgang mit Zeit für Gespräche den Kindergarten sowie neue Ideen zu dessen inhaltlicher Weiterentwicklung kennenlernen.

Im Hachelbicher Sportverein geht es Ministerin Werner um die Arbeit einer im Rahmen des Landesprogramms Familie/LSZ geförderten Dorfkümmerin. In Kooperation mit der Verwaltung ist die Dorfkümmerin in Verantwortung für das aktive Leben in der Gemeinde Kyffhäuserland, einer ländlich geprägten Region. Sie unterstützt u.a. Hilfsbedürftige, die nicht von Regelleistungen (z.B. Pflegegrad) profitieren, und ist Netzwerkerin, organisiert Gesprächsrunden, Weiterbildung und Veranstaltungen für die Dorfgemeinschaften. Bei einem Rundgang in der Heimatstube wird auch das Ehrenamt vor Ort Thema sein.

Im Jugend- und Schülertreff „JuST“ informiert sich Ministerin Werner über die Umsetzung des im Rahmen des Landesprogramms Familie/LSZ geschaffenen Projekts „Familienlotse“. Zu den Aufgaben der Familienlotsin in Sondershausen gehört es, individuelle und bedarfsgerechte Angebote für Familien zu entwickeln und vorzuhalten sowie über bestehende Familienfreizeit-, Familienbildungs- und Beratungsangebote der verschiedenen Träger zu informieren und deren Nutzung zu ermöglichen.

22.07.2019 | Medieninformation 171

Terminankündigung

3.000 Euro für die Palliativstation der Ilm-Kreis-Kliniken

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), übergibt am Mittwoch in Ilmenau einen Lottomittelbescheid in Höhe von 3.000 Euro an den Verein zur Förderung der Palliativmedizin im Ilm-Kreis e.V.
Wann: Mittwoch, der 24. Juli 2019 um 14.30 Uhr

Wo: 98693 Ilmenau, Ilm-Kreis-Kliniken Standort Ilmenau, Oehrenstöcker Str. 32

Sozialministerin Heike Werner sagte vorab: „Die Palliativmedizin stellt den kranken Menschen, seine Angehörigen und Nahestehenden, seine individuellen Wünsche und Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Ich habe große Achtung vor allen, die täglich die verbleibende Zeit der Patienten  mit viel Liebe würdevoll begleiten.“

Hintergrund:

Das Geld dient der Anschaffung einer motorbetriebenen Bewegungsschiene zur Lymphödem-Reduzierung für Patientinnen und Patienten der Palliativstation.

Der gemeinnützige „Verein zur Förderung der Palliativmedizin im Ilm-Kreis e.V.“ wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis und zur Verbreitung des Palliativgedankens zu leisten. Der Verein unterstützt die weitere Verbesserung der ganzheitlichen Betreuung von unheilbar erkrankten Menschen mit nur noch begrenzter Lebenserwartung im Ilm-Kreis.

Mehr im Internet unter: http://www.ilmkreiskliniken.de/index.php/html/1/browse/693

18.07.2019 | Medieninformation 170

Öffentlichkeitstermine von Ministerin Heike Werner

Ministerin Werner wird in der nächsten Zeit folgenden Termin wahrnehmen:

Mittwoch, 24. Juli 2019
14.30 Uhr
Übergabe von Lottomitteln an den Verein zur Förderung der Palliativmedizin im Ilm-Kreis e.V.
Ort: 98693 Ilmenau, Ilm-Kreis-Kliniken Standort Ilmenau, Öhrenstöckeler Straße 32

12.07.2019 | Medieninformation 168

Terminankündigung

Staatssekretärin Ines Feierabend nimmt an der Mitgliederversammlung des Thüringer Seniorenverbandes BRH teil

Ines Feierabend, die Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie wird am kommenden Montag an der Mitgliederversammlung des Bundes der Ruheständler, Rentner und Hinterbliebenen (Thüringer Seniorenverband BRH e.V.) im Gründerzentrum Rudolstadt (IGZ) teilnehmen und Fragen zu den aktuellen sozialpolitischen Themen beantworten.

Wann: Montag, der 15. Juli 2019 um 14 Uhr
Wo: 07407 Rudolstadt, Prof.-Hermann-Klaren-Straße 6

Staatssekretärin Ines Feierabend sagte vorab: „Seniorinnen und Senioren sind eine wachsende Bevölkerungsgruppe und haben daher zukünftig eine noch höhere Bedeutung für das gesellschaftliche Zusammenleben. Sie verfügen über Erfahrungen und Werte, die in unserer schnelllebigen Gesellschaft oftmals leider zu kurz kommen. Es ist mir daher ein großes Anliegen ihre Fragen und Anregungen aufzunehmen und in meiner Arbeit aktiv zu berücksichtigen.“

Hintergrund:

Der BRH Rudolstadt ist ein Ortsverband des Thüringer Seniorenverbandes BRH e.V. Der Ortsverband ist eine Selbsthilfe- und Solidargemeinschaft älterer Menschen im Sinne der Förderung der älteren Generation und der Unterstützung ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Er wird von Rentnern ehrenamtlich geleitet und hat derzeit 140 aktive Mitglieder.

Mehr im Internet unter: http://thüringer-seniorenverband.de/ortsverbaende.html

11.07.2019 | Medieninformation 167

Öffentlichkeitstermine von Ministerin Heike Werner und Staatssekretärin Ines Feierabend

Ministerin Werner und Staatssekretärin Feierabend werden in der nächsten Zeit folgende Termine wahrnehmen:

Montag, 15. Juli 2019
14.00 Uhr
Vortrag zur Seniorenpolitik der Thüringer Landesregierung der Staatssekretärin Ines Feierabend in Vertretung des Ministerpräsidenten auf der Mitgliederversammlung des Seniorenverbandes BRH Rudolstadt e. V. (Bund der Ruheständler, Rentner und Hinterbliebenen) mit anschließender Diskussion
Ort: 07407 Rudolstadt, Innovations- und Gründerzentrum Rudolstadt (IGZ), Prof.-Herman-Klaren-Straße 6

Dienstag, 16. Juli 2019
09.30 Uhr
Besuch von Ministerin Heike Werner im Familienzentrum Nordhausen im Rahmen der Sommertour der Ministerin zum Landesprogramm Familie und Austausch mit dem JugendSozialwerk e.V.
Ort: 99734 Nordhausen, Familienzentrum Nordhausen, Alexander-Puschkin-Straße 28

12.15 Uhr
Besuch von Ministerin Heike Werner in der KMG Klinik Bad Frankenhausen im Rahmen der Sommertour der Ministerin zum Landesprogramm Familie, gemeinsam mit Ministerpräsidenten Bodo Ramelow
Ort: 06567 Bad Frankenhausen, KMG Manniske Klinik Bad Frankenhausen, An der Wipper 2

Donnerstag, 18. Juli 2019

9.00 Uhr
Teilnahme von Staatssekretärin Ines Feierabend am Thüringer Engagement- und Stiftungstag auf Einladung der Thüringer Ehrenamtsstiftung, gemeinsam mit Ministerpräsidenten Bodo Ramelow
Ort: Erfurt, Augustinerkloster, Augustinerstraße 10

Änderungen bzw. Ergänzungen vorbehalten!

10.07.2019 | Medieninformation 166

Ministerin Heike Werner fordert Teilhabe und Armutsbekämpfung für gleichwertige Lebensverhältnisse

Zur heutigen Vorstellung der Ergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ mehrerer Bundesminister*innen in Berlin äußert sich die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner(DIE LINKE), wie folgt:

„Diese Arbeitsgruppe war ein wichtiger Schritt die Realität unterschiedlichen Lebensverhältnisse in Deutschland anzuerkennen und diesen entgegenzuwirken. Ich vermisse jedoch die direkten sozialen Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger. Zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse gehört die Teilhabe aller Menschen und die Bekämpfung von Armut. Wir brauchen in Deutschland endlich

  • eine Kindergrundsicherung, die unabhängig vom Einkommen der Eltern ist und Armut verhindert,
  • eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns, welcher ein menschenwürdiges Leben sichert, und
  • die längst überfällige Einführung der Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung.“

09.07.2019 | Medieninformation 165

Thüringerinnen & Thüringer können Elterngeld ab sofort online beantragen

Ab sofort können Eltern mit Hilfe eines Antragsassistenten den Antrag auf Elterngeld online ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und per Post an die jeweils zuständige Elterngeldstelle des Landkreises oder der kreisfreien Stadt versenden. Unter www.elterngeld-digital.de finden künftige Mütter und Väter neben Informationen zum Thema Elterngeld und einen Elterngeldrechner auch den jeweilis aktuellen Elterngeldantrag.

Die Thüringer Sozialministerin Heike Werner (DIE LINKE): „Die Antragstellung im Internet eröffnet jungen Familien die Möglichkeit, weniger Zeit in das aufwendige und papierlastige Antragsverfahren zu investieren. Ich freue mich, dass das Portal online gegangen ist. Es ist zeitgemäß und im wahrsten Sinne des Wortes familienfreundlich.“

In zwei weiteren Ausbaustufen soll ab 2020 die Möglichkeit bestehen, einen Antrag auf Elterngeld papierlos und mit elektronischer Signatur zu versenden.  

Hintergrund:

Mit dem Angebot ElterngeldDigital kann Elterngeld nun auch mit elektronischer Unterstützung beantragt werden. Ein digitaler Antragsassistent hilft beim Ausfüllen des Antrags. Zudem ersparen begleitende Informationen zeitaufwändige Recherchen und Nachfragen.

Thüringen ist das sechste Bundesland neben Berlin, Sachsen , Bremen, Hamburg und Rheinland-Pfalz, in dem die Beantragung von Elterngeld auch online möglich ist. Von der Online-Antragstellung profitieren Eltern, aber auch die zuständigen Elterngeldstellen in Thüringen.

Elterngeld ist eine staatliche Leistung für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern. Es soll den Eltern ermöglichen, ihr Kind zu erziehen und zu betreuen. Zudem schafft es einen Ausgleich, falls die Eltern weniger Einkommen haben, weil sie nach der Geburt zeitweise weniger oder gar nicht mehr arbeiten. Dadurch hilft das Elterngeld, die finanzielle Lebensgrundlage der Familien zu sichern. Das Elterngeld ist eine der beliebtesten und bekanntesten Familienleistungen, die nahezu von allen Eltern in Anspruch genommen wird.

08.07.2019 | Medieninformation 164

Terminankündigung

Sozialministerin Heike Werner zu Besuch im christlichen Hospiz „Haus Geborgenheit“

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), wird am Mittwoch das christliche Hospiz „Haus Geborgenheit“ besuchen und mit der Hospizleitung und den Mitarbeiter*innen über Fördermöglichkeiten des Hospizes und den allgemeinen regionalen Bedarf an Hospizen sprechen.

Wann: Mittwoch, der 10. Juli 2019 um 13 Uhr
Wo: 99768 Neustadt/ Harz, Badestraße 23a

Sozialministerin Heike Werner dazu vorab: „Ich habe größte Achtung und enormen Respekt für die so wichtige Arbeit im Hospiz. Mein Dank gilt daher den Mitarbeiter*innen für ihr tägliches Engagement und die Begleitung schwerstkranker Menschen und deren Angehörigen“.

Hintergrund:

Das „Haus Geborgenheit“ wurde als zweites thüringisches Hospiz gegründet und ist das einzige Hospiz in Nordthüringen. Es wurde am 19. Dezember 2008 eröffnet und hat eine Kapazität von bis zu zwölf Plätzen im stationären Bereich.

Die stationäre Hospizversorgung ist in Thüringen gut etabliert. Es gibt derzeit acht stationäre Hospize, sowie ein Kinderhospiz. Landesweit stehen damit bis zu 100 Plätze in der stationären hospizlichen Versorgung zur Verfügung. Damit liegt Thüringen gemessen an der Einwohnerzahl des Freistaats im stationären Bereich bereits oberhalb der Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für Palliative Care (EAPC), die auch von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) mitgetragen werden.

Mehr im Internet unter: https://www.hospiz-haus-geborgenheit.de/startseite/

 
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Ansprechpartner

Dr. Stefan Wogawa

Pressesprecher

 
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