Inhaltselment überspringen 

Krankenhäuser in Thüringen

Für Flächenländer wie Thüringen ist es entscheidend, dass den Bürgerinnen und Bürgern eine qualitativ hochwertige, wirtschaftliche und wohnortnahe stationäre Akutversorgung zur Verfügung steht.

 
Inhaltselment überspringen 

Die Thüringer Krankenhäuser sind mit ihren Standorten in der Fläche des Freistaats gut verteilt. Sie sind unterteilt in regional versorgende, regional intermediär versorgende und überregional versorgende Krankenhäuser. Das Thüringer Krankenhausgesetz (ThürKHG) regelt die Sicherstellung der Krankenhausversorgung als öffentliche Aufgabe. Im Bereich der Versorgung durch die Krankenhäuser wird zunehmend die Qualität der Leistungserbringung, also der Patientenversorgung, immer wichtiger. In Thüringen sind Qualitätsvorgaben zur weiteren Verbesserung der Versorgungsqualität für die Patientinnen und Patienten in der Verordnung über Qualitäts- und Strukturanforderungen (ThürQSVO) festgehalten.

Gute medizinische Versorgung ist vernetzte Versorgung. Nur im Zusammenwirken von niedergelassenen Allgemeinmedizinern, Fachärzten und den Krankenhäusern kann künftig die gesundheitliche Versorgung erfolgreich gesichert und von den Bürgerinnen und Bürgern in Anspruch genommen werden. Der Freistaat Thüringen trägt zur Umsetzung dieses Prozesses durch die Krankenhausplanung und Krankenhausfinanzierung bei.

 
Inhaltselment überspringen 

Ausgewählte Krankenhausstandorte

Lungenklinik Neustadt GmbH
Lungenklinik Neustadt GmbH
Außenaufnahme der m&i Fachklinik Bad Liebenstein
m&i Fachklinik Bad Liebenstein
Frontalansicht des Eingangsbereiches der Fachklinik für Orthopädie des Marienstift Arnstadt
Fachklinik für Orthopädie des Marienstift Arnstadt, Foto: Marienstift Arnstadt
Haupteingang Ilm-Kreis-Klinikum Arnstadt, Foto: Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau gGmbH
Ilm-Kreis-Klinikum Arnstadt, Foto: Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau gGmbH
Ansicht des Eingangsbereiches am Ilm-Kreis-Klinikum Ilmenau, Foto: Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau gGmbH
Ilm-Kreis-Klinikum Ilmenau, Foto: Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau gGmbH
Außenansicht Klinikum Bad Salzungen, Foto: Klinikum Bad Salzungen GmbH
Klinikum Bad Salzungen, Foto: Klinikum Bad Salzungen GmbH
Luftaufnahme des Kreiskrankenhauses Greiz, Bild: Kreiskrankenhaus Greiz GmbH
Luftaufnahme des Kreiskrankenhauses Greiz, Bild: Kreiskrankenhaus Greiz GmbH
Luftaufnahme des Kreiskrankenhauses Schleiz, Bild: Kreiskrankenhaus Schleiz GmbH
Luftaufnahme des Kreiskrankenhauses Schleiz, Bild: Kreiskrankenhaus Schleiz GmbH
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Altenburg, Foto: Ev. Lukas-Stiftung Altenburg
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Altenburg, Foto: Ev. Lukas-Stiftung Altenburg
Luftaufnahme des Robert-Koch-Krankenhauses in Apolda, Bild: Robert-Koch-Krankenhaus Apolda GmbH
Luftaufnahme des Robert-Koch-Krankenhauses in Apolda, Bild: Robert-Koch-Krankenhaus Apolda GmbH
Außenansicht des St. Elisabeth-Krankenhauses in Lengenfeld unterm Stein
Außenansicht des St. Elisabeth-Krankenhauses in Lengenfeld unterm Stein
Luftaufnahme vom Waldkrankenhaus "Rudolf Elle" Eisenberg, Foto: Waldkrankenhaus "Rudolf Elle" GmbH
Waldkrankenhaus "Rudolf Elle" Eisenberg, Foto: Waldkrankenhaus "Rudolf Elle" GmbH
 
Inhaltselment überspringen 

Krankenhausplanung

Ziel der Krankenhausplanung ist die Gewährleistung der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit den notwendigen stationären und teilstationären medizinischen Leistungsangeboten in gesicherter Qualität.

Dafür stellt das Thüringer Gesundheitsministerium als Planungsbehörde einen Krankenhausplan auf. Die Geltungsdauer des Krankenhausplans beträgt aktuell sechs Jahre. Zugleich ist die Planungsbehörde zu einer zweijährlichen Nachplanung verpflichtet. Der siebte Thüringer Krankenhausplan wurde am 20. Dezember 2016 von der Thüringer Landesregierung verabschiedet und ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten.

Der Krankenhausplan ist Resultat eines intensiven Diskussionsprozesses im Krankenhausplanungsausschuss des Landes, an dem die Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, Krankenkassen und weitere Akteure beteiligt waren.

 
Inhaltselment überspringen 

Standorte der Plankrankenhäuser in Thüringen

Kategorien
Ministerium
Soziales
Gesundheit
Verbraucherschutz
Veterinärwesen
Arbeit
 
Inhaltselment überspringen 

Krankenhausfinanzierung

Grundsätzliches

In Deutschland steht die Finanzierung der Krankenhäuser auf zwei Säulen. Die Länder übernehmen die Investitionskosten der Krankenhäuser, die in den Krankenhausplan aufgenommen wurden (zum Beispiel für die Errichtung von Gebäuden, Geräteausstattung). Die Krankenkassen und selbstzahlende Patientinnen und Patienten finanzieren mit den für Krankenhausbehandlungen zu entrichtenden Entgelten die Betriebskosten (Personal, Gebäudeerhaltung, Verbrauchsgüter).

Krankenhausinvestitionsprogramm 2014 - 2020

Ziel der Investitionsplanung ist die Schaffung von bedarfsgerechten, leistungsfilhigen und wirtschaftlich arbeitenden Krankenhäusern in Thüringen. Die geförderten Investitionsmaßnahmen dienen zur Umsetzung dieser Ziele.

Mit dem Krankenhausinvestitionsprogramm 2014 - 2020 werden 24 in den vergangenen Jahren begonnene Maßnahmen mit einem Gesamtumfang von 276,3 Millionen Euro fortgeführt. Außerdem werden 10 Millionen Euro für die Zwischenfinanzierung der Kosten der Gesamtsanierung am SRH Wald-Klinikum Gera bereitgestellt. Hierfür stehen im Landeshaushalt 2014 Ausgabemittel in Höhe von 33,5 Millionen Euro bereit.

Außerdem stehen für Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 24,0 Millionen Euro zur Verfügung, die für die Bewilligung neuer Maßnahmen eingesetzt werden sollen. Schwerpunkt der Förderung ist die Fortführung der Gesamtsanierung des Ökumenischen Hainich Klinikums Mühihausen, hier insbesondere die schrittweise Erneuerung der Infrastruktur für die Ver- und Entsorgung.

In den Ausgabemitteln des Haushaltsjahres 2014 sind die Mittel der Krankenhausnutzer nach Art. 14 Gesundheitsstrukturgesetz sowie die kommunale Krankenhausumlage nach § 8 Abs. 2 Thüringer Krankenhausgesetz enthalten.

Hinweis:
Mit dieser Veröffentlichung ist nicht die Aufnahme einer Maßnahme in das Krankenhausinvestitionsprogramm nach § 11 Abs. 3 ThürKHG verbunden. Das Thüringer Gesundheitsministerium behält sich vor, die vorgesehenen Jahresraten entsprechend dem tatsächlichen Bauablauf und auf Grund geprüfter Änderungen der beantragten Vorhaben zu verändern. Soweit Einsparungen und Rückflüsse in das Investitionsprogramm es zulassen oder soweit die planerischen Vorleistungen bei den vorgesehenen Maßnahmen für eine Bewilligung nicht ausreichen, können andere oder zusätzliche Maßnahmen aus den vorliegenden Förderanträgen in das Programm aufgenommen werden. Die Angaben in den Tabellen berücksichtigen nicht etwaige Ausgabereste aus den Vorjahren.

Krankenhausförderrichtlinie

Die Richtlinie regelt das Verfahren für die Einzelförderung von Krankenhäusern nach §§ 10 und 13 Thüringer Krankenhausgesetz (ThürKHG) sowie für die Pauschalförderung der Krankenhäuser nach § 12 ThürKHG. Die Richtlinie zur Förderung der Krankenhäuser steht zum Download im PDF Format bereit.

Hinweis:
Die Richtlinie zur Förderung der Krankenhäuser wird überarbeitet. Die darin festgeschriebenen Förder- und Bewilligungskriterien bleiben hinsichtlich der Verwendungsnachweisprüfung zu den nach der Richtlinie erlassenen Bewilligungsbescheiden weiterhin relevant.