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Umwelthygiene

Ziel der Umwelthygiene ist es, durch Beobachtung und Bewertung von Umwelteinflüssen gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Schädigungen des Menschen zu vermeiden oder zu beseitigen.

 
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Trinkwasser

An die Qualität des Trinkwassers werden hohe Anforderungen gestellt: Da Krankheitserreger, wenn sie ins Trinkwassernetz gelangen würden, schnell viele Menschen erreichen und infizieren könnten, muss dieses Risiko sehr gering gehalten werden. Stoffen, die ins Trinkwasser gelangen, wäre der Mensch gegebenenfalls ein Leben lang täglich ausgesetzt. Deshalb gilt es, „Fremdstoffe“ aus dem Trinkwasser herauszuhalten – so weitgehend wie möglich und vorsorglich auch für solche, durch die bislang keine Gesundheitsrisiken bekannt sind.

Die Qualität des Trinkwassers wird in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) gesetzlich geregelt. Die staatliche Überwachung erfolgt in der Verantwortung der Länder und Gemeinden. Die nach der Trinkwasserverordnung erforderlichen Untersuchungen des Trinkwassers einschließlich der Probennahmen dürfen nur von dafür zugelassenen Untersuchungsstellen durchgeführt werden. Das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz ist im Freistaat die unabhängige Stelle, die Prüflabore akkreditiert und die Liste der zugelassenen Thüringer Trinkwasser-Untersuchungsstellen bekanntmacht.

 
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Badegewässer

Die Thüringer Badegewässer haben fast durchgängig ausgezeichnete Qualität. Neben zahlreichen Spaß- und Freizeitbädern, öffentlichen Hallen- und Freibädern gibt es im Freistaat Thüringen eine Reihe natürlicher Gewässer, die hierfür genutzt werden können. Während der Badesaison wird in regelmäßigen Abständen die Wasserqualität in den natürlichen Badegewässern kontrolliert, um gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen, deren Ursachen aufzudecken und Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Badegäste veranlassen zu können.

Die Badesaison im Freistaat Thüringen beginnt offiziell am 15. Mai und endet am 15. September. Den Thüringerinnen und Thüringern stehen dafür 30 natürliche Badegewässer mit insgesamt 40 Badestellen, 160 Freibäder und 5 Freibäder mit biologischer Wasseraufbereitung zur Verfügung. Einzelne Badegewässer nehmen abweichend von der regulären Badesaison den Badebetrieb auf.

Die Thüringer Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte überwachen während dieser Zeit im Rhythmus von vier Wochen die Wasserqualität in allen Badegewässern. Die Untersuchung der Wasserproben erfolgt im Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz.

 
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Sommerhitze

Auf die Sommerzeit freuen sich viele Menschen. Sie verspricht in der Regel Sonnenschein, Badevergnügen und auch Urlaubszeit. Wenn die Sonne scheint, hebt sich unsere Stimmung. Das ist auch gut für unseren Körper. Extreme Hitze kann aber auch unseren Körper belasten: Flüssigkeitsmangel kann auftreten. Bestehende Krankheiten können sich verschlimmern. Hitzekrämpfe und Hitzschläge sind möglich. Das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz gibt Hinweise, was Sie bei anhaltender Sommerhitze beachten sollten.

Eine Hitzeperiode beginnt, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Maximaltemperatur höher als 30°C ist. Sie dauert so lange an, wie die mittlere Maximaltemperatur während der gesamten Zeit über 30°C bleibt und an keinem Tag unter 25°C fällt. Um eine Hitzeperiode rechtzeitig zu erkennen, können Sie die Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nutzen.