Ministerin Heike Werner: „Landeshaushalt 2024 sichert starke Sozial- und Familienpolitik“
Mit dem Landeshaushalt 2024 stellt sich Thüringen der Verantwortung für eine starke Sozial- und Familienpolitik. Wesentliche Maßnahmen sind für das kommende Haushaltsjahr gesichert und können in einigen Bereichen sogar ausgebaut werden.
„Der Haushaltsbeschluss steht für ein familienfreundliches Thüringen! Wir haben über die letzten neun Jahre hinweg sehr erfolgreiche Programme in der sozialen Infrastruktur Thüringens etabliert. Und wir finanzieren eine große Vielfalt an Angeboten in den Regionen, damit Familien sich hier zuhause fühlen. Der Beschluss sendet ein deutliches Zeichen an all jene, die innerhalb dieser Programme und Projekte arbeiten: Das Engagement für Familien wird wertgeschätzt und kann fortgesetzt werden.“
So wird im kommenden Jahr das Programm „AGATHE – älter werden in der Gemeinschaft“ gegen Alterseinsamkeit fortgesetzt. Dafür stehen im Haushalt für das kommende Jahr 3,8 Millionen Euro zur Verfügung. Neben den zwölf bereits aktiven Regionen, können 2024 weitere interessierte Landkreise und Kommunen in das Programm aufgenommen werden.
„Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass AGATHE wirkt und erfolgreich ist. Mit den beschlossenen Haushaltmitteln können wir noch mehr alleinlebende ältere Menschen erreichen. Das ist für viele ein unbezahlbarer Zugewinn“, so Werner weiter.
Darüber hinaus stehen im Jahr 2024 insgesamt vier Millionen Euro mehr für die Unterstützung von Familien zur Verfügung, die sich auf das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ), die überregionale Familienförderung und weitere Einzelmaßnahmen verteilen. Im Landesprogramm steigen die Zuweisungen an die Kommunen von 14,4 auf 17,6 Millionen Euro. 21 Landkreise und Städte setzen das Programm heute mit der Überzeugung um, dass es allen Familien vor Ort hilft und dass diese Familienpolitik auch eine wirksame Standortpolitik ist. Die Kommunen entscheiden lokal und nach Bedarf, wie die Förderungen am besten für Familien und Senioren vor Ort eingesetzt werden können, zum Beispiel durch Familienzentren, Seniorenbeauftragte, Pflegestützpunkte oder Bürgerbusse.
„Gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern machen wir uns auch weiter stark für Senioren und Familien in Thüringen. Dafür haben wir mit dem Landeshaushalt 2024 eine gute Grundlage“, erklärt die Ministerin abschließend.