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3 Jahre LSZ, 10 Jahre ThEKiZ –

Erfolgsmodelle der kommunale Familienförderung

Digitaler Fachtag am 9. November 2021

Wie sieht die Umsetzung des LSZ in den einzelnen Landkreisen nun genau aus? Was meint Sozialplanung eigentlich? Welche innovativen Projekte wurden entwickelt und welche etablierten Strukturen wurden in die neue Förderung überführt? Und welchen Unterschied hat die neue Familienförderung bei der Bewältigung der immensen Herausforderungen in den letzten eineinhalb Jahren gemacht? Wie wurden beispielsweise die ThEKiZ ihrem Anspruch an eine gute Elternarbeit gerecht? Diese Fragen sollen im Rahmen des digitalen Fachtags "3 Jahre LSZ, 10 Jahre ThEKiZ - Erfolgsmodelle der kommunale Familienförderung" diskutiert werden.

Der vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie organisierte Fachtag richtet sich an unterschiedliche Akteure der Familienförderung: Träger, Vereine, Einrichtungen, Verwaltung, Politik und nicht zuletzt an die Zielgruppe der interessierten Familien und Senior:innen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und einen spannenden Fachtag mit Ihnen!

Die Veranstaltung wird als digitales Format über das Videokonferenztool Webex durchgeführt. Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

 
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Hintergrund

Im Januar 2019 trat das neue Thüringer Familienförderungsgesetz in Kraft und organisierte die Familienförderung in Thüringen grundlegend neu. Ein Landesfamilienförderplan wurde für ganz Thüringen erarbeitet und verabschiedet und auf der regionalen Ebene erfolgte die Einführung des Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ).

Ziel der Förderung war und ist die Unterstützung der Landkreise und kreisfreien Städte bei der Sicherung und Entwicklung einer bedarfsgerechten, öffentlich verantworteten Infrastruktur für Familien zur Stärkung des Zusammenlebens der Generationen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Förderung des LSZ eng mit der Stärkung sozialplanerischer Strukturen in den Thüringer Gebietskörperschaften verbunden. Erst auf dieser Grundlage wird es den Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten möglich, die Bedürfnisse der Thüringer Familien in den unterschiedlichen Lebenslagen zu erkennen und auf diese im Rahmen der Fördermöglichkeiten einzugehen.

Thüringer-Eltern-Kind-Zentren (kurz ThEKiZ) sind ein Baustein der LSZ-Förderung. Die Erfolgsgeschichte der ThEKiZ reicht jedoch noch weiter zurück: vor 10 Jahren wurde bereits das Modellprojekt in Thüringen gestartet. ThEKiZ, als Kindertageseinrichtungen mit erweitertem Einrichtungsprofil, nehmen die ganze Familie und deren Bedarfe in den Blick und setzen so den integrativen Familienbegriff und intergenerationellen Ansatz des LSZ um.

 
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Podcasts

Im Vorfeld der Veranstaltung können Sie bereits vier Themenimpulse als Podcasts anhören. Die Audiodateien können Sie unter dem folgenden Link herunterladen: https://dap.thueringen.de/s/HXdeTMkx6E9NntF

Für den Download ist folgendes Passwort erforderlich: LSZ_Fachtag2021

 
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Programm

Vorträge

Ein LSZ? Oder doch 23 LSZ?

Seit der Einführung des LSZ sind fast 3 Jahre vergangen. Zeit genug sich mit der Umsetzung vor Ort auseinanderzusetzen. Ramboll Consulting haben das im Auftrag des TMASGFF mithilfe von Datenanalysen, Befragungen und Interviews getan. In ihrem Input werden sie uns die ersten Ergebnisse ihrer Evaluation präsentieren.

Referentinnen:

Anna-Iris Henkel, Ramboll Consulting
Nina Schwarz, Ramboll Consulting

ThEKiZ

Felsenweg-Institut

 

Podiumsdiskussion: „Thüringer Familienförderung in der Pandemie und danach“

Input: Prof. Dr.  Barbara Lochner, FH Erfurt

Diskutanten: 

Stefanie Frommann, Koordinatorin Lokale Bündnisse 
Daniel Müller, Leiter ThEKiZ Anne Frank, Jena
Prof. Dr. Fischer, Leiter IKPE e.V.
Dr. Jan Steinhaussen, Geschäftsführer Landesseniorenrat

Im Rahmen eines der ersten Forschungsprojekte deutschlandweit hat sich die Professorin Dr. Barbara Lochner mit der Situation von Kindern, Eltern und Familien in den letzten eineinhalb Jahren auseinandergesetzt. Die daraus entstandene Studie „Thüringer Familien in Zeiten von Corona“ wird zunächst kurz vorgestellt. Im Anschluss diskutieren Vertreter:innen der Thüringer Familien und Senior:innen, von Familieneinrichtungen und der Wissenschaft über die Herausforderungen, aber auch die unternommenen Anstrengungen, diese zu bewältigen. Welchen Unterschied hat Umgestaltung der Familienförderung in dieser besonders herausfordernden Zeit gemacht? Auch die Fragen und Impulse des digitalen Publikums soll hier eine zentrale Rolle spielen.

 

 
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Workshops

Übersicht Workshops
NameReferent:innenBeschreibung
Workshop 1:
Dorfkümmerer: Eine für alle(s)
Claudia Merten, Herr Apfelstädt
Dorfkümmer:innen im Unstrut-Hainich-Kreis
In sechs Thüringer Landkreisen sind derzeit insgesamt 31 Dorfkümmerer unterwegs. Zwei von ihnen werden uns aus ihrer vielseitigen Arbeit berichten. Dabei steht die Kontaktaufnahme mit den Bürger:innen im Vordergrund. Sie werden zu ihren Fragen informiert, beraten und weitervermittelt. Aber auch Veranstaltungen werden organisiert. Dorfkümmerer wissen was gebraucht wird. Sie kennen „ihr Dorf“ und sind im besten Fall "einer von uns".
Workshop 2:
Wie plant man für und mit Familien und Senior:innen?
Antje Schmerbauch, Nadine Lorenz
Sozialplanerinnen
Ausgangspunkt der Umsetzung des LSZ ist eine kommunale Sozialplanung, die die Bedarfe der Familien in den Blick nimmt und Projekte plant, die vor Ort für Familien und Senior:innen umgesetzt werden. Was heißt das aber genau? Was macht einen guten Plan aus? Und wer plant vor Ort eigentlich alles mit? Um diese Fragen zu beantworten werden Frau Antje Schmerbauch, Planerin aus dem Weimarer Land und Frau Nadine Lorenz, Planerin aus Suhl, Einblicke in ihre tägliche Arbeit gewähren.
Workshop 3:
Servicepunkt Generationen – ein Kompass für das Leben in Gera.
Marina Stüwe
Koordinatorin des Service.GEneRAtionen
Inmitten der Innenstadt hat die Stadtverwaltung Gera im September 2020 in einem ehemals kleinen Laden eine Anlaufstelle für seine Bewohnerinnen und Bewohner eröffnet. Interessierte erhalten hier neben Hinweisen zu Angeboten und Beratungsstellen der Stadt konkrete Unterstützung bei Formularen, Anträgen oder bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner bzw. der richtigen Ansprechpartnerin. Die Mitarbeiterinnen vom Service.GEneRAtionen sind Lotsen, Ratgeber und Zuhörer. Sie nehmen sich Zeit für die Menschen und haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Sorgen der Geraer und Geraerinnen.
Workshop 4:
„Alt, aber trotzdem“ – Unterstützungsleistungen für Senior:innen von Senior:innen und anderen Familienmitgliedern
Ingrid Mitschke
Projektkoordinatorin
Jeder braucht irgendwann mal Hilfe. Bei Arztbesuchen, im Garten oder im Haushalt. Die Seniorenhilfe in Suhl vermittelt zwischen Hilfesuchenden und Helfenden. Auch während der letzten eineinhalb Jahre, als Hilfe, trotz und mit Abstand, umso wichtiger wurde. Die Projektkoordinatorin und erste Vorsitzende des Vereins berichtet aus ihrer täglichen Arbeit und erklärt, inwiefern gemeinschaftliche Solidarität auch vor der Corona-Pandemie schon ein zentrales Anliegen für den Verein war.
Workshop 5:
Medienbildung für Familien und Senior:innen – Alles digital, oder was?
Niels Bauder
Landesfilmdienst, Projekt „Medienwelten in der Familien“
Anja Fischer
Landesfilmdienst, Projekt „Medienmentoren“
Mit Meifa und den Medienmentoren macht der Landesfilmdienst die Thüringer Familien und Senior:innen fit für die schöne, neue digitale Welt. Was es im Neuland Internet für Familien zu beachten gibt und warum Senior:innen am besten von anderen Senior:innen lernen, wird der Landesfilmdienst auf der Basis seiner langjährigen Medienbildungserfahrung in ganz Thüringen erläutern.
 
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Thüringer Eltern-Kind-Zentren

ThEKiZ, als Kindertageseinrichtungen mit erweitertem Einrichtungsprofil, nehmen die ganze Familie und deren Bedarfe in den Blick und setzen so den integrativen Familienbegriff und intergenerationellen Ansatz des LSZ um. 

LSZ

Das Landesprogramm "Solidarisches Zusammenleben der Generationen" nimmt die Interessen der ganzen Familie in den Blick. Es versteht Familie als einen Ort der generationsübergreifenden Verantwortungsübernahme und Solidarität.

 
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Anmeldung

Workshop-Auswahl
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Veranstalter

Der Fachtag wird veranstaltet vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF) mit freundlicher Unterstützung der Landesmedienanstalt.

Sie haben Fragen zur Veranstaltung? Schreiben Sie uns:

lsz(at)tmasgff.thueringen.de